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Der Etagenruf ist das Ruftableau, mit dem Sie den Hauslift von außerhalb der Kabine auf die gewünschte Etage holen. An jeder Haltestelle befindet sich ein Bedienpunkt neben der Schachttür, über den der Lift angefordert wird. So steht die Kabine bereit, sobald Sie ein Stockwerk wechseln möchten.
Der Etagenruf besteht aus einem kleinen Bedienpunkt an jeder Haltestelle, meist direkt neben der Schachttür. Drücken Sie den Ruftaster, meldet die Steuerungseinheit den Wunsch und schickt die Kabine zu Ihrer Etage. Ein Display oder eine Leuchtanzeige signalisiert dabei, wo sich die Kabine gerade befindet und dass der Ruf angenommen wurde.
Beim klassischen Personenaufzug verarbeitet eine aufwendige Sammelsteuerung viele gleichzeitige Rufe. Ein Hauslift bedient dagegen nur wenige Haltestellen im privaten Wohnbereich, weshalb der Etagenruf bewusst einfach gehalten ist. Im Unterschied zum Etagenruf beim Rollstuhllift, der oft eine Plattform an einer kurzen Hubstrecke holt, überwindet der Hauslift ganze Stockwerke vertikal im Schacht.
Die meisten Hauslifte arbeiten mit einem Taster, der den Lift auf einfachen Druck herbeiruft. In Haushalten mit Kindern lässt sich der Etagenruf mit einem Schlüsselschalter sperren. Bei einigen Anlagen wird das Drücken als Dauerbefehl im Sinne einer Totmannsteuerung ausgeführt, bei anderen genügt ein kurzer Tastendruck mit anschließender Zielwahlsteuerung.
Praxis-Tipp: Lassen Sie die Ruftaster in angenehmer Greifhöhe und gut sichtbar anbringen. Eine beleuchtete, kontrastreiche Taste hilft besonders Menschen mit eingeschränkter Sehkraft, die Bedienung sicher zu finden.
Der Etagenruf entscheidet darüber, wie komfortabel sich der Hauslift im Alltag anfühlt. Steht die Kabine nach einem Tastendruck zuverlässig bereit, sparen Sie Wege und Wartezeit – gerade dann, wenn das Treppensteigen schwerfällt. Eine durchdachte Platzierung der Ruftableaus an jeder Etage macht den Lift für alle Bewohner gleichermaßen nutzbar.
Fehlt ein gut erreichbarer Etagenruf, müssen Sie den Lift unter Umständen umständlich von innen vorbestellen oder warten, bis er frei ist. Bei der Planung lohnt es sich daher, die Lage der Bedienpunkte gemeinsam mit dem Berater festzulegen – sie prägt den täglichen Umgang mit dem Hauslift mehr, als viele zunächst vermuten.
Der Etagenruf ist die Möglichkeit, den Hauslift von einer Etage aus per Taster anzufordern. Die Kabine fährt dann zu der Haltestelle, an der Sie den Ruf ausgelöst haben. So steht der Lift bereit, wenn Sie ihn brauchen.
Ja, an jeder Haltestelle ist ein eigener Bedienpunkt sinnvoll. Nur so lässt sich der Lift von jedem Stockwerk aus herbeirufen. Die genaue Anzahl richtet sich nach den geplanten Zugangsebenen.
Ja. In Verbindung mit einem Schlüsselschalter lässt sich der Ruf sperren, sodass nur berechtigte Personen den Lift anfordern. Das schafft zusätzliche Sicherheit in Familienhaushalten.
Bei den meisten Lifta-Hausliften gehören die Ruftableaus zur Grundausstattung. Wie viele Bedienpunkte Sie benötigen, hängt von der Zahl der Haltestellen ab. Eine genaue Aufstellung erhalten Sie in Ihrem persönlichen Angebot.
Ein Personenaufzug nutzt eine komplexe Sammelsteuerung für viele Stockwerke und Nutzer. Der Hauslift bedient nur wenige Haltestellen, deshalb ist sein Etagenruf bewusst einfach gehalten. Das senkt Technikaufwand und Kosten.
Wo die Ruftableaus am besten sitzen, hängt von Ihrem Grundriss und Ihren Wegen im Haus ab. In einem unverbindlichen Gespräch planen wir die Bedienpunkte so, dass der Hauslift für alle bequem erreichbar ist. So wird der Etagenruf zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag.
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