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„Eingeschlossen im Hauslift – was tun?“ beschreibt das richtige Verhalten, falls die Kabine einmal zwischen zwei Etagen stehen bleibt. Ruhe bewahren, den Notruf betätigen und auf Hilfe warten – mehr ist nicht nötig. Dank Notbeleuchtung, Belüftung und Notablass ist ein Stillstand unangenehm, aber niemals gefährlich.
Bleibt die Kabine stehen, ist der wichtigste Schritt zugleich der einfachste: Ruhe bewahren. Ein Hauslift fällt nicht ab und wird durch die Fangvorrichtung sicher gehalten. Betätigen Sie anschließend den Notruf in der Kabine. Er stellt sofort eine Verbindung zu einer hinterlegten Rufnummer oder einer Notrufzentrale her, sodass Hilfe organisiert werden kann.
Eine moderne Hauslift-Kabine ist für solche Situationen ausgelegt. Eine Notbeleuchtung schaltet sich bei Stromausfall automatisch ein, und die Kabine ist ausreichend belüftet – Sauerstoffmangel ist ausgeschlossen. Häufig bringt eine Notstromversorgung die Kabine nach kurzer Zeit ohnehin zur nächsten Etage, sodass Sie selbstständig aussteigen können.
Lässt sich der Lift nicht selbst zur Etage bewegen, sorgt der Notablass dafür, dass ein eingewiesener Helfer oder der Servicetechniker die Kabine kontrolliert absenkt. Bei der Einweisung zeigt Ihnen der Fachbetrieb, wie das funktioniert. Versuchen Sie niemals, die Tür gewaltsam zu öffnen oder die Kabine selbst zu verlassen, solange sie zwischen den Etagen steht.
Praxis-Tipp: Hinterlegen Sie beim Notruf eine Rufnummer, unter der rund um die Uhr jemand erreichbar ist, und üben Sie die Notruf-Taste einmal gemeinsam mit der Familie. So weiß im Ernstfall jeder, was zu tun ist.
Die Sorge, im Lift eingeschlossen zu werden, hält manche Menschen vom Einbau ab – völlig unnötig. Wer weiß, dass ein Stillstand gefahrlos ist und wie der Notruf funktioniert, nutzt den Lift gelassen und sicher. Dieses Wissen nimmt die größte Hemmschwelle.
Fehlt eine funktionierende Notrufverbindung oder ist niemand mit dem Notablass vertraut, kann ein harmloser Stillstand unnötig belastend werden. Deshalb gehören Notruf, Notbeleuchtung und eine klare Einweisung zu jeder Anlage. Die jährliche Sicherheitsprüfung stellt sicher, dass diese Funktionen zuverlässig bleiben.
Bewahren Sie Ruhe und betätigen Sie den Notruf in der Kabine. Er stellt sofort Kontakt zu einer hinterlegten Nummer her. Warten Sie dann, bis Hilfe eintrifft oder der Lift sich selbst zur Etage bewegt.
Nein. Die Kabine wird durch die Fangvorrichtung sicher gehalten, es droht kein Absturz. Die Kabine ist belüftet, sodass kein Sauerstoffmangel entsteht. Ein Stillstand ist unangenehm, aber ungefährlich.
Ja. Eine Hauslift-Kabine ist nicht luftdicht und ausreichend belüftet. Selbst bei einem längeren Stillstand besteht kein Risiko. Die Notbeleuchtung sorgt zusätzlich dafür, dass Sie nicht im Dunkeln sitzen.
Über den Notablass senkt ein eingewiesener Helfer oder Techniker die Kabine kontrolliert zur Etage ab. Versuchen Sie nicht, selbst auszusteigen. Bei der Einweisung wird Ihnen das Vorgehen erklärt.
Ja. Der Notruf ist in der Regel mit einer eigenen Stromversorgung oder Notstromversorgung abgesichert, sodass er auch ohne Netzstrom arbeitet. Was bei einem Stromausfall genau passiert, lesen Sie unter Hauslift bei Stromausfall.
Regelmäßige Wartung und die jährliche Sicherheitsprüfung halten die Anlage zuverlässig. Die meisten Störungen lassen sich so frühzeitig erkennen und vermeiden. Ein Wartungsvertrag sorgt dafür, dass kein Termin vergessen wird.
Wenn Sie sich vor einem Stillstand sorgen, nehmen wir Ihnen diese Sorge gern. In der persönlichen Beratung zeigen wir Ihnen, wie Notruf, Notbeleuchtung und Notablass zusammenwirken und warum ein Hauslift jederzeit sicher ist.
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