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Ein Eckumsteiger ist ein Hauslift, dessen Kabine zwei um 90 Grad versetzte Türen besitzt, sodass Einstieg und Ausstieg über Eck auf zwei rechtwinklig zueinander stehenden Seiten erfolgen. Diese Bauweise erschließt Etagen, deren Zugänge nicht gegenüber, sondern seitlich versetzt liegen. Der Eckumsteiger ist damit eine platzkluge Variante des Durchladers.
Weil der Hauslift senkrecht durch einen Liftschacht fährt, lassen sich mit dem Eckumsteiger auch knifflige Grundrisse barrierefrei verbinden, ohne dass in der Kabine gewendet werden muss.
Beim Eckumsteiger sitzen die beiden Öffnungen der Kabine nicht gegenüber, sondern im rechten Winkel zueinander. Jede Öffnung hat eine eigene Kabinentür und an der Etage eine passende Schachttür. Sie betreten die Kabine auf der einen Seite und verlassen sie an der Zieletage über die um 90 Grad versetzte Seite. So lassen sich Zugänge verbinden, die baulich über Eck liegen.
Eckumsteiger und Durchlader lösen beide das Problem des Zugangs von zwei Seiten. Beim Durchlader liegen die Türen gegenüber, beim Eckumsteiger über Eck. Welche Variante passt, hängt allein vom Grundriss ab: Liegen die Räume an den Etagen seitlich versetzt, ist der Eckumsteiger meist die elegantere Lösung.
Praxis-Tipp: Zeichnen Sie für jede Etage ein, von welcher Wand Sie in den Raum gelangen möchten. Erst dann zeigt sich, ob ein gerader Durchlader genügt oder ob der Eckumsteiger die bessere Wahl ist.
Der Eckumsteiger stellt besondere Anforderungen an die Schachtmaße, weil zwei rechtwinklig zueinander liegende Kabinenseiten frei zugänglich sein müssen. Dafür nutzt er die Geometrie eines Raumes oft sehr geschickt aus. Eine sorgfältige Planung des Platzbedarfs stellt sicher, dass beide Türen sauber an die Etagenöffnungen anschließen.
Nicht jeder Grundriss erlaubt einen geraden Durchgang durch den Lift. Wenn die Räume an den Etagen seitlich versetzt liegen, schafft erst der Eckumsteiger einen bequemen, wendefreien Zugang. Gerade für Rollstuhl- und Rollatornutzer ist das ein großer Gewinn, weil enges Rangieren in der Kabine entfällt.
Wird diese Möglichkeit nicht früh bedacht, schränkt das die Platzierung des Schachts unnötig ein. Deshalb gehört die Überlegung, ob ein Eckumsteiger sinnvoll ist, in die erste Planungsphase – am besten gemeinsam mit einem Berater bei der Vor-Ort-Beratung.
Ein Eckumsteiger ist ein Hauslift mit zwei um 90 Grad versetzten Kabinentüren. Sie steigen auf der einen Seite ein und über Eck auf der anderen wieder aus. So lassen sich Etagenzugänge verbinden, die seitlich versetzt zueinander liegen.
Ein Eckumsteiger ist sinnvoll, wenn die Räume an den Etagen nicht gegenüber, sondern über Eck zugänglich sind. Er ermöglicht dann einen bequemen Durchgang ohne Wenden in der Kabine.
Beim Durchlader liegen die beiden Türen gegenüber, beim Eckumsteiger im rechten Winkel zueinander. Beide ermöglichen den Zugang von zwei Seiten, eignen sich aber für unterschiedliche Grundrisse.
Er stellt eigene Anforderungen an die Schachtmaße, weil zwei rechtwinklige Kabinenseiten frei bleiben müssen. Oft nutzt er die Ecke eines Raumes aber besonders effizient. Die genaue Planung erfolgt vor Ort.
Ja. Da das Wenden in der Kabine entfällt, ist der Über-Eck-Zugang für Rollstuhl- und Rollatornutzer komfortabel und sicher. Voraussetzung ist eine ausreichend breite Kabinentür.
Die Türanordnung wird bei der Planung baulich festgelegt und lässt sich nachträglich kaum ändern. Deshalb ist es wichtig, schon vor dem Einbau zu klären, welche Variante zu Ihrem Grundriss passt.
Ob Eckumsteiger oder gerader Durchlader – welche Türanordnung zu Ihren Räumen passt, sehen wir am besten direkt vor Ort. So planen wir den Zugang von Anfang an passgenau für Ihren Grundriss.
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