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Der Antrag bei der Pflegekasse ist der formale Weg, um für einen Hauslift einen Zuschuss aus dem Topf für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen zu erhalten. Beantragt wird er bei Vorliegen eines Pflegegrads und vor dem Einbau – die Pflegekasse zahlt aktuell bis zu 4.180 Euro je Maßnahme. Beim teureren Hauslift deckt dieser Zuschuss meist nur einen Teil ab, weshalb der Antrag früh und gut vorbereitet gestellt werden sollte.
Grundvoraussetzung ist ein anerkannter Pflegegrad – also mindestens Pflegegrad 1. Außerdem muss der Hauslift die häusliche Pflege erleichtern, eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen oder die Pflege erst sinnvoll möglich machen. Den Antrag stellt die pflegebedürftige Person oder eine bevollmächtigte Vertretung formlos oder mit dem Vordruck der Pflegekasse. Entscheidend ist, dass der Antrag vor dem Einbau gestellt wird.
Zunächst lassen Sie sich einen detaillierten Kostenvoranschlag für den Förderantrag erstellen. Diesen reichen Sie zusammen mit der Begründung bei der Pflegekasse ein. Häufig schaltet die Kasse den Medizinischen Dienst ein, der die Notwendigkeit prüft. Erst nach der schriftlichen Zusage beauftragen Sie den Einbau. Danach reichen Sie die Rechnung zur Erstattung ein. Der vergleichbare Antrag bei der Pflegekasse für den Treppenlift folgt demselben Ablauf, betrifft aber kleinere Beträge.
Ein Hauslift mit Kabine und Liftschacht kostet ein Vielfaches eines Treppenlifts. Der feste Höchstbetrag von 4.180 Euro deckt daher beim Hauslift nur einen kleineren Anteil ab. Deshalb ist es beim Hauslift besonders wichtig, den Pflegekassen-Antrag von Anfang an mit weiteren Förderungen wie KfW und Landesmitteln zu verzahnen.
Praxis-Tipp: Prüfen Sie, ob im Haushalt mehrere Personen mit Pflegegrad leben. Dann lässt sich der Zuschuss bündeln und auf bis zu 16.720 Euro erhöhen – beim hohen Hauslift-Preis ein entscheidender Unterschied.
Der Pflegekassenzuschuss ist für viele die erste und unkomplizierteste Förderquelle beim Hauslift. Wer ihn richtig beantragt, sichert sich bis zu 4.180 Euro je Maßnahme – Geld, das den Eigenanteil spürbar senkt. Die Reihenfolge ist dabei entscheidend: Der Antrag muss vor dem Einbau gestellt und bewilligt sein.
Wer zu früh baut oder den Antrag vergisst, verliert den Anspruch unwiderruflich. Deshalb steht der Pflegekassen-Antrag am Anfang jeder Förderplanung, idealerweise verzahnt mit der Kombinierbarkeit weiterer Fördermittel. So holen Sie beim teuren Hauslift das Maximum aus allen Töpfen heraus.
Sie stellen den Antrag bei Ihrer Pflegekasse – formlos oder mit deren Vordruck – und legen einen Kostenvoranschlag sowie eine Begründung bei. Wichtig ist, dass Sie den Antrag vor dem Einbau stellen. Häufig prüft anschließend der Medizinische Dienst die Notwendigkeit.
Der Zuschuss beträgt aktuell bis zu 4.180 Euro je wohnumfeldverbessernder Maßnahme. Leben mehrere Anspruchsberechtigte im Haushalt, kann er sich auf bis zu 16.720 Euro erhöhen. Beim teuren Hauslift deckt er meist nur einen Teil der Kosten.
Ja, Voraussetzung ist mindestens Pflegegrad 1. Außerdem muss der Hauslift die häusliche Pflege erleichtern oder eine selbstständigere Lebensführung ermöglichen. Den Pflegegrad stellt die Pflegekasse nach Begutachtung fest.
Nein. Beauftragen Sie den Einbau erst nach der schriftlichen Zusage der Pflegekasse. Wer vorher baut, riskiert, dass der Zuschuss abgelehnt wird. Holen Sie deshalb vorab den Kostenvoranschlag ein und warten Sie die Bewilligung ab.
In der Regel entscheidet die Pflegekasse innerhalb weniger Wochen. Schaltet sie den Medizinischen Dienst ein, kann es etwas länger dauern. Ein vollständiger Antrag mit Kostenvoranschlag beschleunigt die Bearbeitung.
Der Ablauf ist gleich, doch beim Hauslift reicht der Höchstbetrag wegen der höheren Kosten meist nicht aus. Deshalb sollten Sie den Pflegekassen-Antrag früh mit weiteren Förderungen kombinieren. Beim Treppenlift deckt der Zuschuss oft einen größeren Anteil der Gesamtkosten ab.
Damit Ihr Antrag bei der Pflegekasse reibungslos durchgeht, kommt es auf die richtige Reihenfolge und vollständige Unterlagen an. Wir unterstützen Sie beim Kostenvoranschlag und zeigen Ihnen, wie Sie den Zuschuss mit weiteren Förderungen kombinieren. So stellen Sie den Antrag von Anfang an richtig – bevor der Einbau beginnt.
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