Lifta - Der Treppenlift
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Älteres Paar teilt einen zärtlichen Moment in einem sonnendurchfluteten Raum die Frau die eine Brille und einen grauen Pullover trägt, küsst die Wange des lächelnden Mannes, während sie ihn von hinten umarmt. Der Mann, der ein kariertes Hemd trägt, sieht zufrieden aus. Im Hintergrund ist ein Fenster mit Grün draußen zu sehen

Methodik: So wurde die Lifta Index-Studie durchgeführt

Was steckt hinter den Ergebnissen der Lifta Index-Studie? Hier erfahren Sie transparent, wie die Untersuchung aufgebaut ist, auf welcher Datengrundlage sie beruht und wie aus den Antworten der Lifta-Index gebildet wurde.

Lifta / Lifta Index-Studie / Methodik

Methodischer Aufbau der Studie

Die Lifta GmbH beauftragte das Institut für Demoskopie Allensbach mit einer zweistufigen Untersuchung zum emotionalen Erleben des Älterwerdens.

Die Studie verbindet somit zwei methodische Zugänge: qualitative Tiefeninterviews und eine repräsentative quantitative Befragung. Die qualitative Phase ermittelt alle relevanten Themenfelder, die quantitative Phase erfasst die untersuchten Themen systematisch und repräsentativ.

1. Verstehen – qualitative Tiefeninterviews

Insgesamt wurden 15 qualitative Tiefeninterviews geführt. Sie bildeten die Grundlage für die Entwicklung des Fragebogens und des Lifta-Index. Die Zitate aus den Tiefeninterviews geben darüber hinaus einen tieferen Einblick in die persönlichen Perspektiven der Befragten und helfen dabei, die Ergebnisse der quantitativen Untersuchung zu kontextualisieren.

2. Messen – repräsentative quantitative Befragung

Die quantitative Befragung überträgt die untersuchten Themen auf eine repräsentative Grundlage. So lassen sich die unterschiedlichen Aspekte des Älterwerdens systematisch erfassen und auswerten.

ältere Frau würzt ein Gericht während ihr Ehemann sie von hinten beobachtet die Küche ist voller Leben und der Duft von frischen Zutaten liegt in der Luft

Wer wurde befragt?

Für die quantitative Untersuchung wurden 1.057 Menschen ab 55 Jahren interviewt. Sie ist repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung ab 55 Jahren. Die Interviews wurden mündlich und persönlich zwischen dem 11. und 30. Juni 2026 durchgeführt.

Die genauen Untersuchungsdaten, die Zusammensetzung der Stichprobe sowie der vollständige Fragebogen sind im Anhang der Studie dokumentiert.

Die vollständige Lifta Index-Studie

Alle Ergebnisse, Grafiken sowie weiterführende Informationen finden Sie in der vollständigen Lifta Index-Studie.

Was ist der Lifta-Index und wie funktioniert er?

Der Lifta-Index ist eine Kennzahl, die das subjektive Erleben des Älterwerdens über mehrere Lebensbereiche hinweg zusammenfasst. Grundlage sind 36 Aussagen, zu denen die Befragten jeweils angaben, wie stark sie zustimmen. Aus allen 36 Aussagen entsteht der Gesamtindex der Studie.

Für die Berechnung wurden die Antworten in Punktwerte von 1 bis 4 übersetzt. Bei positiv formulierten Aussagen gilt: Je stärker die Zustimmung, desto höher der Punktwert. Bei negativ formulierten Aussagen wird die Punktvergabe umgekehrt: „stimme voll und ganz zu“ entspricht 1 Punkt, „stimme gar nicht zu“ 4 Punkten. So gilt im gesamten Index einheitlich: Je höher der Punktwert, desto positiver die Ausprägung.

Der Lifta-Index im Überblick:

  • 36 Aussagen: Zu jeder Aussage gaben die Befragten an, wie stark sie zustimmen.

  • 6 Dimensionen: Je sechs Aussagen bilden gemeinsam einen Themenbereich des Älterwerdens ab.

  • 6 Teilindizes: Für jede Dimension wurden die sechs zugehörigen Aussagen zu einem eigenen Wert zusammengeführt.

  • 1 Gesamtindex: Die Punktwerte aller 36 Aussagen wurden zu einem übergreifenden Wert zusammengefasst.

Was bedeutet ein hoher Indexwert?

Ein höherer Indexwert steht für eine höhere beziehungsweise positivere Ausprägung der jeweils untersuchten Dimension. Ein niedrigerer Wert kennzeichnet entsprechend eine niedrigere beziehungsweise weniger positive Ausprägung.

Beispiel: Ein hoher Wert im Teilindex „Selbstständigkeit und Autonomie“ weist darauf hin, dass die Befragten ihre Selbstständigkeit und Autonomie insgesamt positiver einschätzen. Ein niedrigerer Wert zeigt dagegen, dass die Befragten ihre Selbstständigkeit und Autonomie weniger positiv einschätzen.

Die sechs Dimensionen des Lifta-Index

Älterwerden umfasst viele unterschiedliche Lebensbereiche, die eng miteinander verbunden sind. Die Lifta Index-Studie betrachtet deshalb nicht nur einzelne Aspekte, sondern richtet den Blick auf sechs Dimensionen, die unterschiedliche Seiten des Älterwerdens abbilden.

  1. Wahrnehmung des Älterwerdens: Wie nehmen Menschen das eigene Älterwerden wahr und wie bewerten sie es?

  2. Lebensqualität und emotionales Wohlbefinden: Wie schätzen Menschen ihre Lebensqualität und ihr persönliches Wohlbefinden beim Älterwerden ein?

  3. Bedeutung des eigenen Zuhauses: Welche Bedeutung hat das eigene Zuhause für Sicherheit, Identität und die persönliche Lebensqualität im Alter?

  4. Selbstständigkeit und Autonomie: Wie erleben Menschen ihre Selbstständigkeit und Autonomie im Alltag und im Verlauf des Älterwerdens?

  5. Soziale Beziehungen: Welche Bedeutung haben Beziehungen zu Familie und Freunden für das Erleben des Älterwerdens?

  6. Gesundheit und Mobilität: In welchem Maß ermöglichen oder erschweren der Gesundheitszustand und die körperliche Fitness eine aktive und selbstbestimmte Alltagsgestaltung?

Hinweis zur Interpretation

Die Ergebnisse der Studie beruhen auf den Angaben der befragten Menschen zu ihrer eigenen Wahrnehmung und Lebenssituation. Die Indexwerte sind entsprechend als verdichtete Darstellung dieser subjektiven Einschätzungen zu verstehen.

Der Expertenrat Wissenschaftliche Einordnung der Ergebnisse

Drei renommierte Professorinnen und Professoren beleuchten zentrale Erkenntnisse der Lifta Index-Studie aus unterschiedlichen fachlichen Blickwinkeln.

Prof. Dr. Hans-Werner Wahl

Wie erleben Menschen das Älterwerden – und was trägt zu einem guten Leben im Alter bei? Prof. Dr. Hans-Werner Wahl ordnet die Ergebnisse der Lifta Index-Studie aus psychologischer und gerontologischer Perspektive ein.

Prof. Dr. jur. Thomas Klie

Was braucht es, damit Selbstbestimmung und Teilhabe auch im höheren Alter erhalten bleiben? Prof. Dr. jur. Thomas Klie beleuchtet die Studie aus sozialwissenschaftlicher und gerontologischer Sicht.

Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey

Wie gut ist unsere Gesellschaft auf ein längeres Leben vorbereitet? Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey betrachtet die Studienergebnisse mit Blick auf Alter, Gesundheit, Versorgung und demografischen Wandel.

Weitere Informationen & Downloads

In unserem Pressebereich finden Sie neben der offiziellen Pressemitteilung und Ansprechpartnern kostenloses Bild-, Audio- und Videomaterial rund um die Lifta Index-Studie.

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Bei Fragen zur Studie kontaktieren Sie uns: info@liftstar-marketing.de