INSA-Studie 50+: Interpretation der Ergebnisse durch Lifta

Köln, 26. August 2014: Lifta hat die aktuelle INSA-Studie 50+, die am 18. August unter dem Titel „Bewusster Leben“ in Berlin vorgestellt wurde, unterstützt. Der Marktführer für Treppenlifte kooperiert schon länger mit Instituten und Institutionen, um seine Zielgruppe noch besser kennen zu lernen und nutzte nun im Rahmen der INSA-Studie die Möglichkeit, über 3.000 Personen – darunter 2.000 Menschen über 50 Jahre – zum Thema Treppe und Alltagshelfer Treppenlift zu befragen.

Die Ergebnisse sind deutlich. Jeder Zweite empfindet die Treppe als bauliche Barriere, welche die Bewegungsfreiheit zu Hause beeinträchtigt. Fast jedem Fünften bereitet das Treppensteigen Schmerzen, wobei die Tendenz mit zunehmendem Alter noch zunimmt. Als Konsequenz geben 19 % der Befragten an, das Treppensteigen zu reduzieren oder sogar darauf zu verzichten. Erschreckende Zahlen, die nachdenklich stimmen, und die Dimension Treppe in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. Wie reagieren die Menschen auf eine solche Einschränkung?

Alltagshelfer Treppenlift

Aus dem näheren Umfeld kennt fast jeder Dritte (29 %) der Befragten die Treppenlösung Treppenlift: 33 % der über 50-Jährigen und bereits 23 % der jüngeren Befragten. Für 28 % käme ein Treppenlift als Alltagshilfe in Frage, 1 % besitzen bereits einen.

Interessant für den Marktführer ist es dabei zu sehen, dass eine Anschaffung bei den 50 bis 69-Jährigen wesentlich häufiger in Frage kommt als bei den über 70-Jährigen, die zur Zeit noch den Großteil der Treppenliftnutzer ausmachen. Für 39 % der 50 bis 59-Jährigen kommt ein Treppenlift grundsätzlich in Frage, in der Gesamtheit der über 70-Jährigen sinkt die Bereitschaft auf 20 % und bei den über 80-Jährigen sogar auf 16 % ab.

„Die Tendenz bei den Personen im mittleren Alter ist positiv“, wertet Harald Seick, Geschäftsführer und Firmengründer der Lifta GmbH, die Ergebnisse. „Das zeigt, dass die Jüngeren keine Berührungsängste mit dem Thema Treppenlift haben und selbstbestimmt für ihre Zukunft vorsorgen.“

Anschaffung eines Treppenlifts

43 % der Befragten können sich eine Anschaffung eines Treppenlifts vorstellen. Dabei sind die neuen Bundesländer mit 45 % dem Lift etwas aufgeschlossener gegenüber eingestellt als die alten Bundesländer (39 %). Die Entscheidungskriterien wie einfache Bedienung (69 %), Qualität/Langlebigkeit (67 %) und persönliche Beratung (60 %) sind den Befragten dabei mit am wichtigsten.

„Hier sind wir gut aufgestellt“, freut sich Seick. „Die Qualität von Lifta ist durch den TÜV-SÜD nun im zehnten Jahr in Folge bestätigt und die persönliche Beratung ist dank unseres Zugriffs auf das dichteste Servicenetzwerk der Branche unsere große Stärke.“

Kosten und Bezuschussung

Gut ein Fünftel der Befragten kennt die Kosten eines Treppenlifts, für 41 % der Befragten wären diese ein Grund, auf einen Treppenlift zu verzichten. Über mögliche Zuschüsse von Pflegekassen und anderen Institutionen sind jedoch nur 8 % informiert.

„Die unterschiedlichen Möglichkeiten für Zuschüsse müssen noch transparenter kommuniziert werden“, urteilt Harald Seick. „Denn häufig wird ein Treppenlift durch die finanzielle Hilfestellung zu einem erschwinglichen Alltagshelfer, von dem jeder profitieren kann. Momentan liegen die möglichen Zuschüsse der Pflegekasse beim Vorliegen einer Pflegestufe bei bis zu € 2.557,- pro Person. Ein Ehepaar kann damit schon bis zu € 5.114,- erhalten. In der aktuellen Diskussion über die Pflegereform wird im Bundestag außerdem gerade besprochen, wie stark die Zuschüsse für Hilfsmittel wie dem Treppenlift nach oben angepasst werden sollen.“

Drei von fünf Personen schätzen den Kosten-Nutzenvergleich beim Treppenlift sehr hoch ein. Damit rangiert der Treppenlift in diesem Punkt direkt hinter dem Mobilen Pflegedienst (60 %) und teilt sich beim Kosten-Nutzenverhältnis mit der Variante Umbau den zweiten Platz.

„Das bestätigen unsere Erfahrungen aus dem Alltag“, resümiert Seick. „Viele Kunden fragen sich nach dem Einbau, wieso sie sich nicht schon viel früher einen Treppenlift angeschafft haben. Die Kosten-Nutzeneinschätzung fällt so gut wie immer sehr positiv aus!“

Fazit

Die INSA-Studie 50+ zeigt, dass Lifta und andere Treppenliftanbieter auf einem guten Weg sind, den Treppenlift in der Gesellschaft zu integrieren. „Das langfristige, selbstständige Wohnen zu Hause wird für immer mehr Menschen immer wichtiger. Wenn sie den Treppenlift als Alltagshelfer schätzen und akzeptieren lernen, können wir noch mehr Lebensqualität ermöglichen“, erklärt Seick. Letzteres ist schon länger ein Anliegen des Kölner Familienunternehmens: Lifta engagiert sich für die Bedürfnisse der älteren Generation und fördert in zahlreichen Projekten die Akzeptanz der Jüngeren für ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause.