Dr. Marion Steinbach

In den Wolken arbeiten – mit Clouds kein Problem

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13.03.2014 0

Cloud_18498403 (© Yuri Arcurs - fotolia.com)

© Yuri Arcurs - fotolia.com

Sie fotografieren gerne und verschicken die Fotos dann an Ihre Freunde oder Kinder? Und ärgern sich jedes Mal, dass Sie mehrere Mails verschicken müssen, um zehn oder zwölf Fotos zu übermitteln? Ganz abgesehen von der Zeit und den Fehlermeldungen, weil beim Empfänger das E-Mail-Postfach voll ist. Damit ist jetzt Schluss. Denn Sie können Fotos, Texte und andere Dateien in eine Cloud, also eine Datenwolke, legen.

Clouds sind nichts anderes als Speicherplatz im Internet. Das heißt: Statt auf Ihrem PC oder Notebook legen Sie die Fotos oder Texte einfach auf einem anderen, externen Server ab. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Die Fotos oder Dateien belegen auf Ihrem Rechner keinen Speicherplatz.
  • Die Fotos und Dateien bleiben Ihnen erhalten, auch wenn Ihnen Ihr Notebook gestohlen werden sollte oder Ihre Festplatte kaputt geht.
  • Sie können die Fotos oder Dateien ganz einfach mit jemandem teilen, indem Sie ihm einen Link (also die Webadresse) schicken. Darüber kann er sich die Fotos oder Daten anschauen.
  • Sie können auf die Daten auch von einem anderen Rechner aus zugreifen, also beispielsweise vom Notebook Ihrer Freunde, wenn Sie dort zu Besuch sind, oder vom PC des Hotels, wenn Sie auf Reisen sind.

Was für Sie jetzt vielleicht kompliziert klingt, ist ganz simpel. Um die Cloud nutzen zu können, melden Sie sich bei einem der Anbieter (s.u.) an. Dann klicken Sie auf den Hochladebutton, wählen Fotos oder Dateien aus, laden sie hoch, fertig. Allerdings sind die Dienste nur bei begrenzten Datenmengen kostenlos. In der Regel können Sie dort Daten von einer Menge zwischen zwei und 25 Gigabyte ablegen. Danach fallen geringe Gebühren an.

Und noch eine Schattenseite sollten Sie wissen: Datenschützer kritisieren, dass die Cloud-Dienste nicht sicher seien. Vor allem bei Diensten außerhalb Deutschlands gelten andere – nennen wir sie großzügigere – Datenschutzrichtlinien als hierzulande. Daher sollten Sie keine sensiblen Daten wie Krankenakten dort ablegen. Und zusätzlich vielleicht auch einen in Deutschland ansässigen Anbieter wählen, wie die Cloud der Telekom, Dienste, die europäische Server nutzen, wie Teamdrive, oder den Schweizer Dienst Wuala, der die Daten direkt verschlüsselt. Zu den bekannten Anbietern von Clouds gehört außerdem Dropbox und seit neuestem auch OneDrive von Microsoft. Über die Suchmaschinen kann man die Clouds ganz einfach suchen. Da im Augenblick Cloud-Dienstleister aus dem Boden sprießen und sich sicher nicht alle am Markt werden behaupten können, sollten Sie einen großen Anbieter wählen, bei dem die Gefahr, dass er Konkurs anmelden muss, gering ist.

Sie trauen sich das noch nicht zu? Dann fragen Sie doch Sohn, Tochter oder Enkelkind, ob die nicht die Cloud nutzen möchten, um Ihnen Fotos zu schicken. Wenn Sie erst mal auf diesem Weg gemerkt haben, wie kinderleicht das ist, werden Sie für sich auch schon bald einen Platz in der Datenwolke reservieren.

 

 

 

 

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