Tanja Schilling

Träges Frühlingserwachen: Was tun gegen die jährliche Frühjahrsmüdigkeit?

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19.05.2016 0

Licht und frische Luft gegen Fruehjahrsmuedigkeit (© drubig–foto – www.fotolia.com)

© drubig–foto – www.fotolia.com

Endlich ist es soweit, der Frühling ist da! Doch bei vielen Menschen klappt es nicht so reibungslos mit der Umstellung des Körpers auf mehr Licht und Wärme. Die Natur erwacht – der Mensch ist hundemüde. Das ist kein Grund zur Sorge! Es handelt sich hier um ein aus medizinischer Sicht völlig harmloses Phänomen: die Frühjahrsmüdigkeit! Diese geht nach einigen Wochen von allein vorbei, aber man kann auch aktiv etwas dagegen tun.

Das winterliche Schlafbedürfnis muss zu Beginn des Frühjahrs erst einmal abgebaut werden, ehe man sich so richtig an sprießendem Grün und zartem Sonnenschein erfreuen kann. Am besten gelingt das mit viel Licht. Also was tun?

Fruehjahrsmuedigkeit entgegenwirken durch frische Luft und Licht

© jan becke – www.fotolia.com

Wem es möglich ist, der sollte in dieser Übergangszeit seinen Tagesrhythmus den sich verändernden Lichtverhältnissen anpassen. Also wieder früher ins Bett und so früh wie möglich aufstehen, um viel Sonne zu tanken. So gehen Sie auch gleichzeitig gegen Kreislaufprobleme vor, die häufig die Frühjahrsmüdigkeit begleiten. Raffen Sie sich auf und gönnen Sie dem Gehirn eine „Sauerstoffdusche“: Bewegung an der frischen Luft – auch häufigere, kleine Spaziergänge sind dafür geeignet – bringt Sauerstoff in den Körper und regt dabei die Nebennierenrinde zur Hormonproduktion an, stärkt Herz und Immunsystem.

Die gesteigerte Durchblutung im Körper sorgt übrigens auch dafür, dass Sie sich besser in Ihrer Haut fühlen. Denn das größte Organ nimmt mit seinen unzähligen Sensoren die Umwelt direkt wahr und bedankt sich für Sonne und Luft mit einer frischeren Ausstrahlung. Sie fühlen sich wacher und aufmerksamer. Diesen Effekt können Sie zudem durch Massagen und Wechselduschen fördern. Der Wechsel von heiß zu kalt trainiert die Gefäße. Wem es jetzt schon beim Lesen fröstelt: Es reicht auch, wenn Sie nur Ihre Arme abwechselnd warm und kalt abspülen.

 

Die beste Medizin: Vitamine

Fruehlingserwachen: Obstkorb

© fotoknips – www.fotolia.com

Die Weihnachtszeit war wieder lecker! Und passt voll und ganz mit den oft fettreichen, vitalstoffarmenen Speisen zu unserer allgemeinen winterlichen Ernährung. Das rächt sich im Frühling, wenn die Vitaminspeicher im Körper leergefegt sind. Vitaminmangel macht nicht nur anfälliger für Infekte, sondern bedingt auch die Trägheit, die wir empfinden.

Also nichts wie viel frisches Obst und Gemüse in den Einkaufskorb, um den Körper mit neuen Vitaminen, Ballaststoffen und Enzymen zu versorgen. Die kräftigen Farben von frischem Obst und Gemüse sind zudem eine zusätzliche positive Stimulation für das Gehirn.

 

Nichts geht mehr: Zeit für einen Arztbesuch

Wer sich aber auch nach 3-4 Wochen immer noch nicht aufraffen kann und sich konstant antriebslos, niedergeschlagen oder gereizt fühlt, der sollte einen Arzt aufsuchen, um tiefer liegende gesundheitliche Probleme auszuschließen!

Wir hoffen, dass Sie mit Hilfe unserer Tipps nicht zu sehr von der Frühjahrsmüdigkeit in Anspruch genommen werden und wünschen Ihnen einen angenehmen Frühling!

 

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