Michael Rosenberger

So bleiben Sie schlank im Alter – die 5 besten Tipps!

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24.06.2016 1

Mann betaetigt sich sportlich im Freien (© bilderstoeckchen – www.fotolia.com)

© bilderstoeckchen – www.fotolia.com

Natürlich möchte man auch im Alter eine gute Figur machen. Schlanksein ist nunmal das Ideal unserer Gesellschaft, von dem wir uns stark beeinflussen lassen. Doch was passiert eigentlich mit unserem Körper im Alter? Wie wirken sich Diäten oder andere Methoden des Fastens auf einen Körper aus, der nicht mehr jung ist? Ist es überhaupt empfehlenswert, im Alter seinen Körper mit Diäten zu belasten? Wir geben Antworten.

Inhalt

  1. Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper
  2. Beschwerden durch die richtige Ernährung lindern
  3. Unsere 5 Tipps, um auch im Alter fit und schlank zu bleiben
  4. Fazit

 

Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper

Was für junge Menschen gilt, ist auch bei älteren Semestern ein Thema: Eine schlanke Figur halten viele für erstrebenswert. Schließlich ist ein normales Gewicht gut für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Schlank im Alter zu sein liegt immer im Trend. So weit, so gut. Doch Fakt ist auch, dass sich unser Körper verändert. Schon mit Anfang 20 brauchen wir weniger Kalorien, da die Muskelmasse kontinuierlich abnimmt. Auch Schwangerschaften können für Extrapfunde sorgen. Beinahe jede zehnte Frau wird nach dem Kinderkriegen übergewichtig. Häufig machen auch Ehe oder Partnerschaft träge, wodurch sich überflüssige Kilos anhäufen. Der Anreiz, auf dem Markt für Partnerschaften gut auszusehen, ist nicht mehr da, denn man ist ja in festen Händen. Zudem wird oft gemeinsam mit dem Partner mehr gegessen. Es schmeckt besser, wenn man in einer Beziehung ist. Der Genuss bekommt – im wahrsten Sinne des Wortes – mehr Gewicht.

Hat man die 50 überschritten, bemerkt man spätestens, dass das Abnehmen im Alter schwerer fällt. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Der Grundumsatz an Kalorien ist über die Jahre unmerklich, aber stetig gesunken. Viele bewegen sich auch weniger, wenn sie älter werden. Wer weiter so isst, wie in jungen Jahren, aber keinen Sport mehr treibt, der nimmt jetzt zu. Die Folge: Fast 65 Prozent der Über-50-Jährigen sind übergewichtig. Hinzu kommen gesundheitliche Probleme mit den Gelenken wie Arthrose o.ä. wodurch die Bewegung Schmerzen verursacht. Darum bewegt man sich noch weniger und gerät in einen Teufelskreis aus zu wenig Bewegung und zu hoher Kalorienaufnahme.

Die Wechseljahre haben auch Einfluss auf den Stoffwechsel und die Fettverteilung im Körper. Was sich vorher nur an Po und Hüften angesammelt hat, lagert sich jetzt zusätzlich auch in der Bauchregion an. Ein zunehmender Bauchumfang ist aber nicht nur ein optischer Makel, sondern bedeutet in diesem Bereich des Körpers auch mehr Risiko für die Gesundheit. Denn: Bauchfett gibt Fettsäuren ins Blut ab, was wiederum die Leber belastet. Fett in Oberschenkel und Hüften hat dagegen weniger Einfluss auf Blut, Leber und damit auf beispielsweise Cholesterinwerte.

 

Beschwerden durch die richtige Ernährung lindern

Mann bestellt Gemüsebeet

© Patrizia Tilly – www.fotolia.com

Man muss sich bei allem Streben nach einem schlanken Körper stets vor Augen führen, dass „strenge“ Diäten eine andere Wirkung auf einen älteren Körper haben als auf einen jungen. Auch in jungen Jahren ist radikales Fasten zwar ungesund, aber nicht gefährlich. Das ist es allerdings beim Abnehmen im Alter, denn der Körper nimmt sowieso schon weniger Nährstoffe aus der Nahrung auf. Werden ihm jetzt noch lebenswichtige Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente bewusst vorenthalten, kann es schnell zu einer Unterversorgung kommen. Ein weiteres Problem: Der Körper verliert bei der falschen Diät wichtige Muskelmasse und verbrennt Fett nicht in dem Maße, wie ein junger Körper. Die Folge ist, dass die Gebrechlichkeit und Anfälligkeit im Alter zunehmen. Die Knochendichte nimmt in diesem Zusammenhang ebenfalls ab. Der Mensch wird unsicherer auf den Beinen, muss sich öfter festhalten und sich orientieren.

Bei Männern kann rapider Gewichtsverlust in der Lebensmitte bei fortschreitendem Alter zum Problem werden. Es ist möglich, dass die Wahrscheinlichkeit von Gefäßerkrankungen und Herzinfarkten als unmittelbare Folge steigt. Darum sollte man ausreichend Eiweiß zu sich nehmen und viel Gemüse und Obst essen, damit der Magen bei geringer Kalorienzufuhr trotzdem gut gefüllt ist.

 

Unsere 5 Tipps, um auch im Alter fit und schlank zu bleiben:

  1. Tipp: Vermeiden Sie radikale oder einseitige Diäten. Dem Anpreisen von „Wunderdiäten“ wie etwa die „Wassermelonen-Diät“ oder „Grapefruit-Diät“ sollten Sie keinen Glauben schenken. Dahinter verbirgt sich nichts weiter als eine ungesunde Mangelernährung. Setzen Sie lieber auf Diäten, die Gerichte anhand ihres Nährstoffgehalts bewerten und eine vielseitige und ausgewogene Ernährung in den Mittelpunkt stellen.
  2. Tipp: Achten Sie darauf, dass Sie sich während der Diät auch immer wohlfühlen und viel trinken. Das fördert die Entgiftung und Verdauung unseres Körpers.
  3. Tipp: Stellen Sie die Ernährung lieber um, als Dinge, die Sie mögen, komplett wegzulassen. Integrieren Sie mehr Gemüse und Obst, essen Sie weniger Zucker und trinken Sie weniger Alkohol. Das führt über einen längeren Zeitraum oft zu sehr guten Ergebnissen und ist gesünder, als eine fleisch-, kohlenhydrat- und zuckerreiche Kost. Zusätzliche Tipps für eine gesunde Ernährung finden Sie auch in unseren „12 Tipps für ein gesundes Herz“.
  4. Tipp: Stimmen Sie sich unbedingt mit Ihrem Hausarzt und/oder einem Diätspezialisten ab. Sie erhalten dadurch wichtige Hinweise auf Gefahren oder besonders geeignete Ernährungsweisen. Zudem wird Ihre Diät fachgerecht überwacht.
  5. Tipp: Auch wenn die Knochen zunehmend schmerzen: Bewegen Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Schon kleine aber regelmäßige Spaziergänge sind effizienter als einmal die Woche in ein Fitnessstudio zu gehen.

 

Fazit

Im Alter abzunehmen bedeutet, dass wertvolle Muskelmasse verschwindet. Hier liegt die Gefahr, gebrechlicher und unsicherer zu werden und nicht nur Kilos, sondern auch an Gesundheit und Lebensqualität zu verlieren. Es gilt, eine Mangelernährung zu vermeiden und darauf zu achten, dass nicht zwangsläufig viel weniger, aber dafür das Richtige gegessen wird. Regelmäßige und kleinere Bewegungseinheiten sind wichtiger als Sport, der dafür nur einmal die Woche stattfindet.

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Kommentare

von ElfriedeR am 15.07.2016

Ich versuche meinem Körper viel Magesium zu geben, so kann der Körper leichter Nährstoffe aufnehmen. Ich bilde mir zumindest ein das es funktioniert! 🙂 Aber durch meine zurätzliche gesunde Ernährung geht es mir viel besser als zuvor! Man fühlt sich leichter und frischer.