Dr. Marion Steinbach

Pedelec – die bequeme Alternative zum Fahrrad

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01.05.2013 1

Pedelec (© ferkelraggae - Fotolia.com)

© ferkelraggae - Fotolia.com

Sie sind immer gerne Fahrrad gefahren, haben aber jetzt länger pausiert oder merken, dass sie insgesamt nicht mehr ganz so ausdauernd sind? Wie wäre es denn dann  mit einem Pedelec? Das sind elektrische Fahrräder, also Räder mit einem Motor. Sie  gelten trotz Motor als Fahrräder, weil sie den Fahrer zwar unterstützen, er aber trotzdem weiter auch selbst in die Pedale treten muss. Das ist auch der entscheidende Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes. Denn E-Bikes fahren auch ohne Tretleistung durch den Fahrer.

Pedelecs gibt es in zwei  Stärken: Das „kleinere“ Pedelec unterstützt den Fahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Eine schnellere Fahrt wird vom Motor nicht unterstützt. Das heißt: Wollen Sie schneller fahren, können Sie das einzig aus Muskelkraft.  Bei den stärkeren Pedelecs schaltet sich der Motor erst bei einer Geschwindigkeit von 45 km/h ab. Diese Pedelecs gehören aber nicht mehr zu den Fahrrädern, sondern zu den Kleinkrafträdern. Um sie zu fahren brauchen Sie eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungszeichen.

Die Vorteile des Pedelecs auf einen Blick

Bleiben wir daher bei dem kleineren Pedelec: Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Sie können weiterhin Radfahren, auch, wenn Sie vielleicht aus der Übung sind oder nicht mehr so fit.
  • Sie haben eine größere Reichweite.
  • Sie können schwerere Lasten besser transportieren als zu Fuß.
  • Da Pedelecs Fahrrädern gleich gestellt sind dürfen Sie auf dem Radweg fahren.
  • Sie brauchen keinen Helm zu tragen, sollten es aber unbedingt zur eigenen Sicherheit.

E-Bike  E-Bike

3 Tipps zum Kauf

1. Beim Kauf eines Pedelecs sollten Sie auf das Siegel für geprüfte Sicherheit (GS) achten, das Sie ja auch von Lifta Treppenlifte kennen. Produkte mit dem GS-Siegel erfüllen hohe Ansprüche an die Produktsicherheit.

2. Machen Sie unbedingt eine Probefahrt, um das zu Ihnen passende Modell zu finden.

3. Üben Sie erst einmal auf ruhigeren Straßen. Ungewohnt ist nämlich vor allem beim Aufsitzen die Anfahr- und Schiebehilfe sein. Sie kann die Unterstützung durch den Motor auslösen. Das führt zu einem Anschub. D.h.: Das Pedelec setzt sich in Bewegung, obwohl Sie noch gar nicht richtig in die Pedale getreten haben. Wenn Sie ganz auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie bei Ihrem ADFC-Kreisverein nach einem Pedelec-Kurs fragen.

Noch ein paar technische Informationen: Die Reichweite der Akkus liegt bei 40 bis 50 Kilometer oder zwei bis fünf Stunden. Die Akkus des Motors halten im Schnitt drei bis fünf Jahre.

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Kommentare

von Abgebremst – Vorsicht bei der Wahl des richtigen Pedelecs | Lifta Blog am 03.06.2013

[…] Elektrische Fahrräder, sogenannte Pedelecs, sind aufgrund eines eingebauten Motors eine komfortable sowie unkomplizierte Alternative zu herkömmlichen Fahrrädern und E-Bikes. Sie dienen als Unterstützung bei weiten Fahrtstrecken oder zum Lastentransport, wie bereits berichtet: „Pedelec – die bequeme Alternative zum Fahrrad“. […]