Dr. Marion Steinbach

Mobil mit dem Bürgerbus

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04.03.2013 0

Bürgerbus NRW (© www.pro-buergerbus-nrw.de)

© www.pro-buergerbus-nrw.de

Ohne eigenes Auto ist es schwer mobil zu bleiben. Vor allem, wenn man am Stadtrand lebt oder in einer ländlichen Region. Denn die öffentlichen Verkehrsmittel  sind vielfach auf Schüler und Berufstätige eingestellt, verkehren vorwiegend früh morgens, mittags und am Abend. Was aber macht man, wenn man zwischendurch mal in die Stadt will oder zum Arzt muss? Taxifahren ist ja schließlich teuer.

Briten entwickeln Modell-Projekt

In Großbritannien ist man das Problem zuerst angegangen und hat Bürgerbusse installiert. Über die Niederlande kam das Modell auch nach Deutschland. Doch obwohl es bereits seit den 80er Jahren in NRW umgesetzt wurde, ist es noch immer nicht bundesweit verbreitet. Leider. Denn das Modell ist ebenso simpel wie überzeugend:

Mit dem Kleinbus übers Land

Kleinbusse mit bis zu acht Sitzplätzen füllen gezielt die Lücken im Öffentlichen Personennahverkehr. Sie  steuern entweder regelmäßig nach Fahrplan oder bei Bedarf feste Haltestellen in Stadtrandbezirken und ländlichen Regionen an und transportieren die Bewohner in die Städte. Die Vorteile der Kleinbusse:  Sie sind wendig und können auch kleine Straßen und enge Gassen befahren. Außerdem braucht man für sie keinen Busführerschein. Das ist wichtig, weil die Fahrer der Kleinbusse keine ausgebildeten Busfahrer sind, sondern den Transportservice ehrenamtlich machen.

Bürgerschaftliche Initiative bringt Mobilität

Durch die ehrenamtlichen Fahrer sind die Bürgerbusse kostengünstig. Sie finanzieren sich durch das Fahrgeld, manchmal auch durch Spenden oder Mitgliedsbeiträge. Mancherorts werden sie auch von den Kommunen und Verkehrsbetrieben unterstützt. Und auch das Verkehrsministerium NRW unterstützt die bürgerschaftliche Initiative. Bleibt zu wünschen, dass sich das Modell in ganz Deutschland weiter verbreitet. Denn es sichert Menschen ohne eigenes Auto die Mobilität. Und beschert ganz nebenbei auch noch persönliche Kontakte. Wer mehr wissen möchten erfährt auf den Seiten von Pro Bürgerbus NRW auch, wie eine solche Initiative umgesetzt werden kann.

 

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