Tanja Schilling

Ich bin so alt, wie ich mich fühle – die mentale Leistungsfähigkeit

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12.06.2015 0

Father and son playing chess (fairimages - fotolia.com)

fairimages - fotolia.com

Ist es tatsächlich so, dass ältere Menschen zwangsläufig weniger geistige Leistungsfähigkeit haben als jüngere? Worauf beruht dieses Vorurteil und wie kann man seine mentale Fitness im Alter fördern?

Studien zur Entwicklung der Intelligenz zeigen, dass es tatsächlich eine Tendenz dazu gibt, dass die geistige Leistungsfähigkeit immer stärker abnimmt, je älter ein Mensch wird. Das bedeutet aber mitnichten, dass ältere Menschen grundsätzlich ein geringeres mentales Leistungsniveau als jüngere haben. Denn man kann auch im Alter daran arbeiten.

Gehirnjogging im Alltag

Zum Thema „Geistige Fitness im Alter“ gibt es unzählige Beiträge in den Medien. Einig ist man sich darin, dass durch spezielle mentale Übungen, umgangssprachlich „Gehirnjogging“ genannt, die geistige Leistungsfähigkeit merkbar gesteigert werden kann. Dabei lassen sich die Übungen einfach in den Alltag integrieren. Die Technik des Mentalen Aktivierungs-Trainings beispielsweise ermöglicht es, mit einem Zeiteinsatz von wenigen Minuten am Tag in den Bereichen „Verarbeitungs-geschwindigkeit“ und „Merkspanne“ deutliche Fortschritte zu erzielen. Dabei werden mit einfachen Aufgaben wie beispielsweise Personen und Namen zuordnen, Zahlen merken oder Anagramme lösen, die Grundfunktionen der mentalen Leistungsfähigkeit angesprochen und trainiert. Aber auch schon das regelmäßige Lesen von Büchern, die Kommunikation mit anderen Menschen oder ein kreatives Hobby fördert die geistige Flexibilität und Leistungskraft.

Ein gesunder Körper für einen gesunden Geist

Körper und Geist darf man nicht getrennt betrachten, denn sie sind aufeinander angewiesen. Wird das Gehirn nicht optimal versorgt, so hat das für dessen Leistung natürlich Konsequenzen. Daher sollten besonders ältere Menschen auf eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und, sofern die körperlichen Voraussetzungen es zulassen, auch auf regelmäßige Bewegung achten. Diese Faktoren, die unser körperliches und damit auch geistiges Leistungsniveau stark beeinflussen, haben wir selbst in der Hand!

Nahrung fürs Hirn

Unser Gehirn braucht geistige Nahrung, aber natürlich auch explizite Nährstoffe, um mental fit und rege zu bleiben: das sogenannte „Brainfood“. Dazu gehören besonders die gesunden Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten, Kartoffeln und Naturreis. Des Weiteren B-Vitamine und Vitamin C für eine optimale Funktion des Nervensystems, die der Körper aus Vollkorngetreide und Milchprodukten sowie Nüssen zieht. Und auch die Mineralstoffe sind für das Nervensystem unerlässlich. Kalium und Magnesium können wir über pflanzliche Lebensmittel wie grünes Gemüse, Hülsenfrüchte und Kartoffeln zu uns nehmen, Jod erhält der Körper über Seefisch, Meeresfrüchte sowie Jodsalz.

Flüssigkeitsmangel: ein Konzentrationskiller

Doch nur wer zur gesunden Ernährung auch ausreichend trinkt, ist zu geistigen Spitzenleistungen fähig, von den körperlichen ganz zu schweigen. Da die Körperzellen vorwiegend aus Wasser bestehen, macht schon ein leichter Wassermangel müde und antriebslos. Das Blut dickt im wahrsten Sinne des Wortes ein und das Gehirn wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Wir wissen es im Grunde alle: Ob alt oder jung – 1,5 bis 2 Liter Mineralwasser oder ungesüßte Tees und leichte Schorlen bilden die beste Grundlage für gute Hirndurchblutung und folglich Denkvermögen.

Wie fördern Sie Ihre geistige Fitness? Wir freuen uns sehr über Ihre Tipps zum Erhalt mentaler Leistungsfähigkeit im Alter.

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