Dr. Marion Steinbach

Essen gegen den November-Blues

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05.11.2012 0

Essen gegen den November-Blues (© PhotoSG - Fotolia.com)

© PhotoSG - Fotolia.com

Ein Stückchen Schokolade zum Trost – das kennt jeder. Dass Schokolade glücklich macht, ist ja mittlerweile wissenschaftlich bewiesen. Denn Schokolade lässt den Serotoninspiegel steigen. Das geschieht vor allem bei einer Kombination aus Kohlenhydraten, Zucker und Fett. Aber keine Sorge: Für all diejenigen, die auf ihre Figur achten, gibt es kalorienärmere Alternativen als Praline und Co.

Glück auf dem Teller

Reichlich Serotonin enthalten von Natur aus verschiedene Früchte, allen voran Bananen, Ananas, frische Feigen und Papaya. Positiv auf die Stimmung wirken auch viele Gewürze. Dazu gehören – wen wundert es – typische Weihnachtsgewürze wie Zimt, Nelken, Anis, Koriander. Sie sollen düstere Gedanken vertreiben und entspannend wirken. Beruhigend, harmonisierend und ausgleichend wirken Kreuzkümmel, Vanille und Honig. Aber auch Scharfmacher wie Chili, Pfeffer und Ingwer wirken sich positiv aufs Gemüt aus, indem sie den Körper veranlassen Endorphine auszuschütten.

Ein Stimmungsaufheller ist die Sojabohne dank ihres hohen Tryptophangehalts. Daher sollten Sie Kuhmilch mal durch Sojamilch ersetzen und das Steak durch Tofu. Als froh machende Knabberei bieten sich geröstete Sojabohnen an – oder auch Cashewkerne, die einen ähnlich hohen Gehalt der glücklich machenden Aminosäure aufweisen.

Ausgewogen und mit Genuss

Umgekehrt kann sich in einem Stimmungstief auch ein Mangel zeigen, z.B. an Vitamin-B. Das lebenswichtige Vitamin steckt reichlich in Hefe, Weizenkeimen, Lachs und Spinat. Ebenso wichtig wie die Lebensmittel selbst ist der Genuss, der mit dem Essen verbunden ist: Sei es das gute Gefühl im Mund bei einem Stück zart schmelzender Schokolade oder auch die Freude beim Anblick einer schön gedeckten Tafel oder eines appetitlich angerichteten Teller. In diesem Sinne: Gute Laune und guten Appetit.

Weitere Informationen zu dem so genannten Mood Food finden Sie auf der Seite vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.

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