Michael Rosenberger

Du bist, was du isst.

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07.04.2015 0

Fotolia_60612296_L_blog (Zerbor–fotolia.com)

Zerbor–fotolia.com

Sicherlich achten auch Sie auf gesunde und qualitativ gute Lebensmittel. Sie werden heute immer wichtiger. Darum rückt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die „Lebensmittelsicherheit“ am heutigen Weltgesundheitstag in den Fokus. Wir wollen dieses Thema in unserem Blog ebenfalls aufgreifen.

Viele Lebensmittelskandale haben in den letzten Jahren das Vertrauen der Verbraucher in die Nahrungsmittelindustrie erschüttert. Die Folge war ein Umdenken und Umlenken auf Lebensmittel aus ökologischem Anbau – am besten in Bio-Qualität – die dann auch etwas mehr kosten dürfen.

Der Bio-Boom

Das Wort „Bio“ ist überall zu sehen, zu lesen und zu hören. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“. Haben auch Sie sich schon von diesem Trend anstecken lassen? Waren Sie schon im neuen Bio-Supermarkt in Ihrer Gegend? Die Märkte schießen in fast allen Regionen wie Pilze aus dem Boden. Und es stimmt: Bio-Lebensmittel sind gesünder. Für den Menschen wie für die Umwelt.

Regionalität schafft Vertrauen

Auch wenn die Herkunftsländer auf Lebensmitteln angegeben sind: Wer weiß schon immer, wo beispielsweise die Erdbeeren im Herbst oder der Spargel an Weihnachten genau herkommen? Die Zauberworte lauten hier „Saisonalität“ und „Regionalität“. Es ist keine Neuigkeit, dass die Erdbeere aus heimischem Anbau frischer und hochwertiger ist. Sie hat nicht erst eine Odyssee über die Weltmeere hinter sich, sondern ist schnell angeliefert. Sie reift auch länger und natürlich und eben nicht erst auf der Reise im Schiffsbauch.

Zudem gelten in unseren Breitengraden strenge Regelungen bezüglich des Einsatzes von chemischen Mitteln. Ist es nicht auch gleich ein ganz anderes sinnliches Erlebnis, beim Bauernhof seines Vertrauens einzukaufen und festzustellen, dass Bio-Lebensmittel viel intensiver und natürlicher riechen und schmecken und nicht alle gleich aussehen?

Gut für Leib und Seele

Erstklassige Lebensmittel sind gut für unseren Körper und auch für unsere Psyche. Empfahl nicht schon der griechische Arzt Hippokrates, bei Depressionen Eselsmilch zu trinken? Genau das tat er. Der Verdacht, dass uns bestimmte Lebensmittel glücklicher machen, ist also schon uralt.

Übrigens: In England verkaufen sie das Glück in Flaschen. Es heißt „Bliss“, übersetzt „Glück“, und soll ein sogenannter mood enhancer sein, also die Stimmung heben.

Das ist wohl eher Quatsch in Flaschen. Halten wir es dann doch lieber mit bewährten Traditionen: Wer regional und saisonal isst, ist auch glücklicher.

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