Dr. Marion Steinbach

Die beste Zeit für gute Vorsätze ist – jetzt! Teil 3

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18.01.2013 0

Termin (© Marco2811 - Fotolia.com)

© Marco2811 - Fotolia.com

Fast drei Wochen ist das neue Jahr nun schon alt – und der eine oder andere gute Vorsatz schon wieder in Vergessenheit geraten. Vielleicht waren es zu viele Dinge, die Sie sich vorgenommen haben. Vielleicht war Ihr Vorhaben zu unkonkret.

Es muss sich was ändern!

Machen Sie jetzt aber nicht den Fehler, alle guten Gedanken und Vorhaben gleich wieder über Bord zu werfen. Nach dem Motto: Das bringt eh nichts, das schaffe ich nicht, also kann ich es gleich bleiben lassen. Denn schließlich gab es für Ihre Vorsätze einen Anlass: Sie haben auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und haben festgestellt, dass Ihnen so manches nicht mehr gefällt: Dass der Hosenbund kneift, Sie keine Zeit mehr für Freunde haben, Sie sich ungesund ernähren, zu viel rauchen oder Hobbys vernachlässigen. Ob die Erkenntnis in Ihnen gereift ist oder ob jemand Sie darauf hingewiesen hat – Sie haben erkannt: Ich muss etwas ändern!

Erinnern Sie sich an das befreiende und vielleicht sogar beglückende Gefühl, als Sie sich vorgenommen haben: Im neuen Jahr wird das anders! Ich nehme ab, koche gesund, treffe Freunde, fange wieder an zu malen … Und wenn Sie anderen von Ihrem Vorhaben erzählt haben, war es vielleicht sogar ein bisschen so, als hätten Sie schon angefangen, Ihren guten Vorsatz in die Tat umzusetzen.

Die schönste Belohnung – das gute Gefühl

Holen Sie sich das gute Gefühl zurück! Machen Sie sich unabhängig von äußeren Daten und dem Kalender. Legen Sie heute, am 18.1. oder auch am 19.1. los mit Ihren Plänen. Lassen Sie sich mitreißen von dem Schwung, der entsteht, wenn Sie aktiv werden. Belohnen Sie sich mit dem guten Gefühl, Ihre Wünsche und Vorhaben in die Tat umzusetzen. Und gibt es etwas Motivierenderes, als einen ersten Erfolg zu sehen?

Manipulieren Sie sich ab sofort selbst. Arnold A. und Clifford N. Lazarus plädieren in „Der kleine Taschentherapeut“ (erschienen im Klett-Cotta Verlag) für „einsatzfördernde Gedanken“. Im Unterschied zu „einsatzhemmenden“ Gedanken („Mit dem Malen kann ich auch morgen beginnen“) sagen Sie sich bewusst: „Ich fange jetzt schon mal an.“ So wie allein der Vorsatz in Ihnen ein gutes Gefühl geweckt hat, ist der erste Schritt ein Impuls, der Ihre Motivation auf Touren bringt. Auch mitten im Januar oder mitten im Jahr.

 

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