Dr. Marion Steinbach

Not lindern – Chancen eröffnen

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14.06.2013 1

Not lindern (© Himmel un Äad)

© Himmel un Äad

Ein gesundes Mittagessen, Nachhilfeunterricht, Halt bei Krankheiten oder in Notsituationen – viele Organisationen in Deutschland helfen Kindern und Familien, die aus eigener Kraft hierzu nicht in der Lage sind. Lifta Treppenlifte möchte dieses außerordentliche und vielfach ehrenamtliche Engagement unterstützen. Daher hat das Familienunternehmen vier Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe aus dem Umfeld des Unternehmensstandorts ausgewählt, die es mit einer Spende von jeweils 1.000 € fördert.

Wir stellen Ihnen diese vier Einrichtungen im Lifta-Blog vor, um die wichtige Arbeit, die dort geleistet wird, einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen und das Engagement der Mitarbeiter zu würdigen. Vielleicht möchten Sie ja auch eine der Einrichtungen unterstützen? Dann können Sie über den Link im Text direkt Kontakt mit den Verantwortlichen aufnehmen.

Himmel un Ääd – für Leib und Seele

Himmel un Ääd – übersetzt „Himmel und Erde“ – in Köln wurde 2007 gegründet, um Kölner Kindern aus sozial schwachen Familien zu helfen. Jeden Mittag erhalten rund 50 bis 70 Kinder und Jugendliche bei Himmel un Ääd kostenlos ein warmes Mittagessen, denn immer mehr Kinder gehen nicht nur ohne Frühstück aus dem Haus, sondern bekommen auch nach der Schule keine Mahlzeit. Einzelne Kinder unterstützt der Verein im Bedarfsfall auch durch Kleidung oder Schulmaterialien.

Jedes Jahr im Dezember schmückt der Verein den „Weihnachtswunschbaum“. Dabei erfüllt er rund 50 Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien einen Wunsch und versorgt sie mit warmer Winterkleidung. Darüber hinaus unterstützt der Verein Kindertagesstätten, Schulen und andere Einrichtungen durch Renovierungsarbeiten, um den Kindern so das Lernen und Spielen in einer angenehmen Umgebung zu ermöglichen..

„Die Spende von Lifta kommt wie gerufen“, freut sich Gabriele Gérard-Post, die erste Vorsitzende und eine der Initiatorinnen des Vereins: „Wir ziehen in andere Räume und brauchen dringend noch neue Einrichtungsgegenstände. Die können wir uns jetzt leisten.“

Himmel un Ääd   Himmel un Ääd   Himmel un Ääd

Balu und Du – Paten und Vorbilder für Grundschulkinder

Kinder im Grundschulalter fördert das Projekt „Balu und Du„. Namensgeber waren Figuren des Dschungelbuchs: Wie in der Geschichte von Rudyard Kipling steht jeweils ein „Balu“ (ein Mentor) einem „Mogli“, d.h. einem Kind zur Seite. Bei den Mentoren handelt es sich überwiegend um Studierende oder junge Menschen, die sich auf eine pädagogische oder psychologische Arbeit vorbereiten. Sie geben den Kindern, die etwas mehr Zuwendung brauchen, mit Hilfe von Spiel- und Lernmaterial Anregungen und wecken in ihnen die Freude am Lernen. Sie treffen sich, telefonieren oder unternehmen gemeinsam etwas. Die Balus vermitteln den Jüngeren wertvolles Wissen, beantworten Fragen und sind auch Vorbild für die Moglis. Alle „Balus“ schenken ihre Zeit ehrenamtlich.

Das Patenschaftsprogramm geht also über eine reine Hausaufgabenhilfe weit hinaus. Durch das Miteinander erhalten die Kinder eine Chance, ihre positiven Anlagen zu entfalten und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Das über der Initiative stehende Ziel ist es, einen Baustein für eine solidarische und kinderfreundliche Gesellschaft zu entwickeln.

Bemerkenswert an dem Projekt ist auch die wissenschaftliche Begleitung durch die Universität Osnabrück: Sie stellt Ressourcen, um stetig die Wirksamkeit des Programms zu erforschen Die „Balus“ selber, die Eltern der Kinder und die Förderer sind somit sicher, dass sich ihr Einsatz lohnt: die Kinder werden z.B. fröhlicher und können sich besser konzentrieren.

Balu und Du Logo   Balu und Du Wunsch

Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. – Begleitung und Unterstützung von lebensverkürzend erkrankten Kindern/Jugendlichen und ihren Familien

Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, aber auch ihre Eltern und Geschwister zu unterstützen und an deren Seite zu sein – dieser Aufgabe stellt sich der Deutsche Kinderhospizverein. Ehrenamtliche Mitarbeiter begleiten die Familien im Leben und Sterben und darüber hinaus.

Der 1990 gegründete Verein hat ambulante Kinderhospizdienste in Deutschland initiiert, ausgebaut und bietet somit weitere Kinderhospizangebote neben den stationären Kinderhospizen. Für die betroffenen Familien ist er Anlaufstelle, bietet Austauschmöglichkeiten und ambulante Unterstützung vor Ort. Aber auch bei ganz praktischen Herausforderungen wie der Beantragung von Sozialleistungen oder Darlehen hilft der Deutsche Kinderhospizverein den Familien.

„Die Spende von Lifta zeigt uns, dass unsere Anliegen im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen sind. Das Sterben und der Tod von Kindern darf nicht tabuisiert werden. Berührungsängste gegenüber den betroffenen Familien müssen abgebaut werden, denn die Kinder und ihre Eltern und Geschwister brauchen unsere Unterstützung“, sagte Geschäftsführer Martin Gierse anlässlich der Spende. „Durch die Spende können wir vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Teilnahme am 5. Deutschen Kinderhospizforum, der europaweit größten Fachmesse zum Thema Kinderhospizarbeit, finanzieren.“

Deutscher Kinderhospizverein   Logo Deutscher Kinderhospizverein

Das Lindgren-Haus – Zufluchtsort für die ganz Kleinen

Das Lindgren-Haus in Bonn bietet die Möglichkeit, Säuglingen und Kindern in Notsituationen kurzfristig zu helfen. Entscheidet das Jugendamt, die Kinder aus ihren Familien herauszuholen, weil die Situation zu gefährlich wird, finden sie im Lindgren-Haus Zuflucht.

Insgesamt neun Kinder zwischen 0 und 6 Jahre und drei Mütter können hier aufgenommen werden. Hier werden sie betreut, bis eine Perspektive für die Zukunft der Kinder gefunden ist und man weiß, wo sie langfristig bleiben können. Da dies oft gerichtlich entschieden werden muss, ist zumeist nicht voraussehbar, wie lang die Kinder in der Obhut des Lindgren-Haus verbleiben.

Um ihnen trotz der Veränderung in dieser schwierigen Lebenssituation Sicherheit zu bieten, gehen die Kinder weiterhin in den vertrauten Kindergarten und in die gewohnte Schule. In dieser sensiblen Phase der Entwicklung ist zudem eine professionelle Betreuung und bei Bedarf auch eine Traumabehandlung erforderlich, damit die Kinder die Erfahrungen verarbeiten können und eine Zukunft haben.

Das Lindgren-Haus ist durch einen großen Garten, Tobe- und Kreativräume sowie jede Menge Spiel und Bewegungsmöglichkeiten ideal auf die Betreuung und Förderung von kleinen Kindern ausgerichtet. Die Spende wird für die Ausstattung des Babyspielzimmers verwendet. Es soll nach der Methode von Emmi Pikler eingerichtet werden, einer Kinderärztin, die neue Wege in der Kleinkinderpädagogik gegangen ist, damit die Kleinkinder noch gezielter gefördert werden können.

Lindgrenhaus Open   Lindgrenhaus Spielplatz   Lindgrenhaus Innen   Lindgrenhaus Außen

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Kommentare

von Spende von Lifta ermöglicht Teilnahme an Fachtagung zur Kinderhospizarbeit | Lifta Blog am 03.07.2013

[…] Deutsche Kinderhospizverein wird die Spende von Lifta nutzen, den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Teilnahme an der europaweit […]