Dr. Marion Steinbach

2. Tür: Der Adventskranz – vom Lichtermeer zum geschmückten Kranz

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02.12.2012 0

2. Dezember 2012 (© Lifta)

© Lifta

Der erste Adventskranz hing Mitte des 19. Jahrhunderts in einer diakonischen Erziehungsanstalt in Hamburg. Er war aus Holz, groß wie ein Wagenrad und mit 24 Kerzen geschmückt – vier großen weißen und 19 kleinen roten. Jeden Tag wurde eine Kerze angezündet, bis am Heiligen Abend ein Lichtermeer erstrahlte. Mit diesem Adventskranz wollte der protestantische Pfarrer Johann Hinrich Wichern den Kindern und Jugendlichen in seiner Obhut anschaulich zeigen, dass  es immer heller wird, je näher Weihnachten rückt. Das Licht steht für das Reich Gottes, das den Menschen Weihachten geschenkt wird, der kreisförmige Kranz für die Ewigkeit.

Von Hamburg aus verbreitete sich der Adventskranz langsam in ganz Deutschland, zuerst in den protestantischen Regionen, später auch im katholischen Süden. Eine feste Tradition wurde er jedoch erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Schon bald schmückten ihn auch Tannenzweige, das Symbol für das Leben. Aus Platzmangel verzichtete man auf die kleinen Kerzen für die Werktage und schmückte den Kranz nur mit den vier Kerzen für die Adventssonntage.

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