Dr. Marion Steinbach

Lifta-Mitarbeiter stellen sich vor …

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19.07.2013 1

Hans-Joachim Parchwitz (© Mitja Arzenšek)

© Mitja Arzenšek

In lockerer Folge stellen wir Ihnen im Lifta-Blog die Lifta-Mitarbeiter vor. Heute: Hans-Joachim Parchwitz aus Berlin. Er ist 63 Jahre alt und bei Lifta für den Verkauf unserer Treppenlifte zuständig.

Herr Parchwitz, wie lange arbeiten Sie schon bei Lifta und was hat Sie dazu bewogen, sich bei uns zu bewerben?

Hans-Joachim Parchwitz: Ich arbeite seit 1999, also nun schon fast 14 Jahre, bei Lifta. Ein bei Lifta beschäftigter Freund hatte mich auf diesen abwechslungsreichen Beraterjob aufmerksam gemacht. Kein Tag gleiche hier dem anderen, sagte er mir. Damals suchte ich nach fast zehn Jahren im Vertrieb eines Sprachreise­unternehmens eine Tätigkeit, bei der ich nicht tagaus tagein am Schreibtisch sitze. Ich habe dann den Freund einen Tag lang bei seinen Kundenbesuchen in Berlin begleitet und war sofort begeistert. Am nächsten Tag habe ich mich gleich bei Lifta beworben, und ich bin froh, dass es geklappt hat.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Aufgabe?

Hans-Joachim Parchwitz: Wie ich es damals erwartet hatte, ist mir meine Arbeit bei Lifta auch nach so vielen Jahren keinen Tag langweilig geworden. Jeder Tag bedeutet neue Kunden, die mir ihre ganz eigenen Geschichten erzählen. Es ist mir immer wieder eine Freude, mit ihnen gemeinsam die beste Lösung für ihr Treppenproblem zu suchen und zu finden. Besonders schön ist es, wenn ich nach dem Einbau des Liftas vorbeischaue und sehe, wie positiv sich der Alltag der meist älteren Menschen im Vergleich zum Zeitpunkt meiner ersten Begegnung mit ihnen verändert hat.

Was war Ihr schönstes Erlebnis bei Lifta?

Hans-Joachim Parchwitz: Das war im Hause einer schon sehr betagten, aber geistig sehr regen Dame. Sie führte mich in ihre Bibliothek und zeigte mir voller Stolz ihre vollständige Sammlung der Werke von Goethe, Schiller und Lessing. Als sie dann auch noch begann, aus diesen Werken auswendig zu rezitieren, kam unweigerlich die schon bang von mir erwartete Frage, wie es denn um meine Kenntnisse der deutschen Klassik bestellt sei. Mir fielen zunächst nur Bruchstücke von in der Schule gelernten Gedichten ein, doch plötzlich erinnerte ich mich an Goethes „Heidenröslein“, das ich sogleich anfing zu singen. Fröhlich lachend stimmte sie ein, und als ich ein paar Freuden­tränen in ihren Augen sah, wusste ich, wie sehr sie diesen Augenblick des gemeinsamen Singens genoss. Später, als ich sie nach dem Einbau ihres Liftas erneut besuchte, erzählte sie mir, dass sie schon lange nicht mehr gemeinsam mit jemandem gesungen hatte und wie gerührt sie gewesen sei, dass es ausgerechnet ein Treppenliftberater war, der diese „Abstinenz“ beendete.

Wie würden Sie Lifta in einem Satz beschreiben?

Hans-Joachim Parchwitz: Lifta ist ein sehr kundenorientiertes Mittelstandsunternehmen, das sich auf seiner Marktführer­schaft nicht ausruht, sondern diese mit immer neuen Ideen und Produkten ausbaut und viel dafür tut, dass man sich als Mitarbeiter wohlfühlt und jeden Tag gern zu seinen Kunden fährt.

Verraten Sie uns etwas über Ihr Privatleben? Was für Hobbys haben Sie?

Hans-Joachim Parchwitz: Meine Verwandten bezeichnen mich als Familienmensch. Wir machen viele Familienausflüge und ich reise sehr gern. Dabei beschäftige ich mich vor allem mit der Kultur anderer Völker. Fremdsprachen zu lernen hat mir immer viel Freude gemacht. So habe ich mich mit Russisch, Englisch und Arabisch beschäftigt. Diese Kenntnisse wende ich in meiner Freizeit gern an – auf Urlaubsreisen, bei Begegnungen mit Migranten aus anderen Ländern in Berlin oder in meinem Ehrenamt, bei dem ich mich für einen türkisch-arabischen Pflegedienst engagiere. Ich genieße häufig das reiche Berliner Theater- und Musikleben und musiziere auch selbst, allerdings nur für den Hausgebrauch. Mein dreijähriger Enkel mag es sehr, wenn der Opa mit ihm zur Gitarre Kinderlieder singt.

Wie wurde Ihr Interesse an Musik und Sprachen geweckt?

Hans-Joachim Parchwitz: Ich bin in einer musikalischen Pädagogenfamilie aufgewachsen, die die Hausmusik immer gepflegt hat. Mein Vater war Klarinettist im Leipziger Lehrer-Symphonieorchester. Jedes Jahr in den großen Ferien fuhren wir für mehrere Wochen gemeinsam mit den Familien der Mitglieder des Laienensembles zu einem Probenaufenthalt in schöne Gegenden Ostdeutschlands. Noch heute denke ich an diese Zeit zurück, wenn ich Werke höre, die dieses Orchester damals gespielt hat. Früh lernte ich Klavier und Gitarre spielen und war von der Grundschule an Mitglied in verschiedenen Laienmusikgruppen und Chören. Über die Musik habe ich dann auch mein Interesse an Fremdsprachen entdeckt.

Mögen Sie auch die Küche der anderen Kulturkreise?

Hans-Joachim Parchwitz: Ja, ich genieße was die Gastronomie betrifft die internationale Vielfalt in Berlin. Bei so viel Exotischem sehne ich mich aber dann doch ab und zu nach einem richtigen Kasslerbraten mit Sauerkraut und Kartoffelpüree.

Gibt es noch etwas was Sie den Lesern des Blogs mitteilen möchten?

Hans-Joachim Parchwitz: Ja, ich wünsche allen Blog-Lesern noch möglichst viele schöne Jahre in ihrer gewohnten Um­ge­bung. Dazu möchte ich auch weiterhin beitragen, bis ich schließlich in nicht allzu ferner Zeit selbst in den Ruhestand gehen werde. Ich möchte auch meinen vielen, sehr lebenserfahrenen Lifta-Kunden dafür danken, dass sie mir viele Anregungen gegeben haben, wie man die Zeit nach dem Berufs­leben sinnvoll gestalten kann.

Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Offenheit…

 

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Kommentare

von Sabine Klöcker am 19.07.2013

Ein lieber langjähriger Kollege, toller Beitrag!