Sabine Klöcker

Kölsche Karneval

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07.02.2013 0

Karnevals-Masken (© slop - Fotolia.com)

© slop - Fotolia.com

Wenn et noch kalt und donkel iss,

der Kölsche et Lech und de Sonn vermiss,

dann mäd er sich selver en Freud.

 

Alt all die Johre schmiss er sich in an bunt Jewand,

a Strüssje Blömsche zom Winke in de Hand,

de Pappnas im Jesesch.

 

So bunt jeht et zum fiere,

net lang drömheröm lamentiere,

et wird sich Freud jemaht und net lang drüver no jedaht.

 

Karneval is  in Kölle die 5. Johreszick,

der Winter im Nacke, de Fröhling im Blick.

 

Dem Kölsche wierd et dann wärm um et Hätz,

ejal ob Jung ob Alt oder noch eine kleene Fätz.

 

Mir größe alle die Jecke im Land,

denn nett nur in Kölle is de Karneval bekannt!

 

Allaaf us Kölle!

 

Und hier die Übersetzung:

 

Wenn es noch kalt und dunkel ist,

der Kölner das Licht und die Sonne vermisst,

dann macht er sich selber eine Freude.

 

In all den Jahren schmeisst er sich in ein buntes Gewand,

ein Blumenstrauß zum Winken in der Hand,

die Pappnase im Gesicht.

 

So bunt geht er feiern,

ohne lang drumherum zu lamentieren und eiern,

es wird sich Freude gemacht und nicht lange drüber nachgedacht.

 

Karneval ist in Köln die 5 Jahrezeit,

Der Winter im Nacken, für den Frühling bereit.

 

Dem Kölner wird dann warm ums Herz,

egal ob Jung ob Alt oder kleiner Sterz!

 

Wir grüßen alle Jecken im Land,

denn nicht nur in Köln ist der Karneval bekannt!

 

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