Peter Garrett

Auf der Suche nach Sinn

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06.08.2012 1

Auf der Suche nach dem Sinn - Bild 1 (© Daniel Taube: Lifta Mitarbeiter Daniel Taube auf dem Jakobsweg)

© Daniel Taube: Lifta Mitarbeiter Daniel Taube auf dem Jakobsweg

Daniel Taube arbeitet seit 2009 im Kundendienst bei Lifta. Über seine Arbeit und seine Pilgerreise sprach mit ihm Lifta-Mitarbeiter Peter Garrett.

  • Daniel, was hat Dich bewegt, bei Lifta einzusteigen?

Aufmerksam auf die Arbeit wurde ich durch eine Anzeige eines Personalberaters. Dass sich das Unternehmen Lifta hinter der Stellenanzeige befand, wusste ich anfangs gar nicht. Nachdem dies dann klar war, habe ich mich bewusst für Lifta entschieden. Durch meine Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit dachte ich, dass mir auch die Arbeit mit älteren Menschen liegen kann. So habe ich meinen Job bei Lifta angetreten.

  • Was machst Du genau im Kundendienst?

Begonnen habe ich in der telefonischen Kundenbetreuung. Ich habe den Kunden mit Rat und Tat zur Seite gestanden, ihnen Tipps gegeben und Fragen rund um ihren Treppenlift beantwortet. Zurzeit unterstütze ich die Auftragsbearbeitung und bin hier insbesondere für die Rechnungsstellung und Auftragsabwicklung zuständig.

  • Was motiviert Dich bei Lifta und wie erlebst Du das Unternehmen?

Ich fühle mich sehr wohl bei Lifta und schätze insbesondere die Teamarbeit und meine netten Kollegen. Verlässlichkeit ist für mich sehr wichtig. Das ist etwas, das ich uneingeschränkt in der Zusammenarbeit mit meinen Teamkollegen erlebe. Lifta ist ein großzügiger Arbeitgeber und Motivator. Als junger Mensch habe ich das Gefühl einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen. Zudem habe ich die Möglichkeit, zukünftig neben meiner Arbeit für Lifta ein Studium im betriebswirtschaftlichen Bereich zu beginnen. Die Erkenntnisse, die ich hierdurch gewinne, hoffe ich, auch bei meiner Tätigkeit für Lifta sinnvoll einsetzen zu können.

  • Du bist im März 2010 den Jakobsweg gewandert. Warum hast Du Dich ausgerechnet für den Jakobsweg entschieden und was war der Auslöser für Dich, eine solche Pilgerreise zu machen?

Nach dem Tod meines Vaters und nach dem Ende meiner Arbeit als Industriekaufmann wollte ich einmal innehalten und etwas anderes machen, das losgelöst ist vom Alltag. Ich wollte nicht wieder direkt zeit- und rastlos in einen neuen Job wechseln und dachte mir, dass es noch etwas anderes geben muss als diese tägliche Routine. Für mich war klar, dass ich eine Auszeit benötige. Dabei hatte ich den Wunsch, diese Auszeit möglichst sinnvoll zu nutzen. Der Jakobsweg erschien mir als eine zu bewältigende Wegstrecke, die einen Abschluss zu meinem bisherigen Leben setzen sollte. Man findet wirklich zu sich selbst, betrachtet vieles mit anderen Augen und ordnet vorher anscheinend wichtigen Dinge einen anderen Stellenwert zu. Der Jakobsweg führt „ans Ende der Welt“, das bedeutet er endet am Meer, im Ort Finisterre. An diesem Ort habe ich dann eines meiner T-Shirts verbrannt. Das gehörte als Ritual zur Reise dazu,  auf der ich viel über mich und die Dinge die um mich herum geschehen, gelernt habe.

  • Gibt es noch weitere interessante Herausforderungen, die Dich reizen?

Man kann sich vorstellen, dass man nach solch einer Reise und nach tausend Kilometern auch etwas rastlos ist. Wenn man zurück kommt, ist man voller Energie und möchte am liebsten gleich wieder losziehen. Klar habe ich noch einige Wünsche, die ich umsetzen möchte. Dazu gehört sicherlich auch, noch einmal den Jakobsweg auf einer anderen Route zu durchqueren. Reizvoll ist jedoch auch der West Highland Way in Schottland oder der Olavsweg in Norwegen zwischen Oslo und Trondheim. Ebenso könnte ich mir eine direkte Tour von meinem Zuhause in Siegburg zum Nordkap vorstellen. Es gibt also noch einige Herausforderungen, denen ich mich gerne stelle möchte.

  • Du bist sozial sehr in der Jugendarbeit engagiert. Seit wann betreust Du Jugendliche und in welchem Rahmen?

Seit meiner Konfirmation im Jahr 2001 betreue ich Kindergruppen in Kinderfreizeiten und auch in wöchentlichen Freizeitaktivitäten. Seitdem ich im Jahr 2006 volljährig geworden bin betreue ich jedes Jahr Jugendgruppen zu Jugendfreizeiten im europäischen Ausland. Diese Freizeiten werden durch die evangelische Kirchengemeinde Siegburg organisiert. Sie bestehen aus sportlichen Aktivitäten und einem Gruppenprogramm. Eine wichtige Voraussetzung, um diese Jugendgruppen begleiten zu können, sind die Jugendleiter -und Freizeitlehrgänge. Denn die dort gewonnenen Erkenntnisse helfen mir und den Jugendlichen bei der täglichen Jugendarbeit.

Danke für Deine Offenheit und für dieses Gespräch. Ich wünsche Dir für Deine Zukunft bei Lifta und bei dem was Du noch alles vor hast, viel Erfolg und gutes Gelingen.

 

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Kommentare

von Diana am 08.08.2012

Danke für das schöne Interview! Genauso toll und eindrucksvoll wie der Bericht von Daniel… Ich glaube, das regt sehr viele an, das auch mal zu machen. Mich würde interessieren, wer den Jakobsweg auch schon gegangen ist und wie seine Erfahrungen waren!?