Sabine Klöcker

Tierische Freunde im Alltag – Teil 2

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26.11.2012 0

Best friends (© bucaniere - Fotolia.com)

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Wie Tiere kranken und alten Menschen helfen

Tiere sind gerade für ältere und kranke Menschen ein Gewinn. In vielen Senioren- oder Pflegeeinrichtungen oder auch in Reha-Zentren sind Tiertherapeuten im Einsatz. Immer wieder zeigt sich, dass die Tiere der Schlüssel zur Seele vieler Menschen sind.

Ein Hund mobilisiert  kranke Menschen, das Schmusen mit einer Katze beruhigt. Selbst bei traumatischen Erlebnissen werden Tiere als „Co-Therapeuten“ eingesetzt – mit Erfolg. Zwischen Mensch und Tier findet eine einzigartige Kommunikation statt. Die Tiere geben den Kranken Sicherheit, Wärme, Trost, Vertrauen. Sie kommen kurzzeitig aus der eigenen Welt heraus und vergessen somit für den Moment  Ängste, Leid, Krankheit.

Das Geheimnis der Tiere: Sie gehen unbefangen auf die Menschen zu, ohne zu wissen, was sie für eine Heilkraft sie haben. Tiere haben keine Vorurteile gegenüber körperlichen Einschränkungen, Tiere bewerten ihr Gegenüber nicht und geben kein Urteil ab.

Tiere, die als Co-Therapeuten eingesetzt werden, werden jahrelang geschult. Sie müssen auch über bestimmte Charaktereigenschaften verfügen, müssen friedlich und lernwillig sein.

Tierische Co-Therapeuten bei Demenz

Hunde, Katzen, Kaninchen werden als sogenannte „Co-Therapeuten“ eingesetzt. Wo der Mensch mit Therapieansätzen nicht weiterkommt, hat das Tier oft große Wirkung. Sie sind teilweise richtige Motivationstrainer! Der Kontakt zwischen Tier und Patient erhöht die Lebensfreude, stärkt das Vertrauen, reduziert die Isolation.

Tiere zaubern den Menschen ein Lächeln ins Gesicht, lassen sie die Schmerzen einen Moment vergessen oder öffnen durch ihr Zutrauen selbst verschlossene Gemüter. Bei Erkrankungen wie Demenz und Co. sind die Tiere oft der einzige Zugang zum Patienten.

Sie sind der Schlüssel zu der verschlossenen Welt der  Patienten. Sie erreichen die schwindende Persönlichkeit. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Tiere die tiefere Ebene erreichen, auf die sich Demenzkranke zurückziehen.

Gerade wegen der Erfolge bei den Therapien mit Tieren entschließen sich viele Spezialeinrichtungen dazu, diese dauerhaft bei ihren Patienten und Bewohnern einzusetzen, um ihnen ein bisschen Lebensqualität in der „versunkenen Welt“ wiederzugeben.

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