Michael Rosenberger

Ei, was es an Ostern nicht so alles gibt.

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03.04.2015 0

Fotolia_79945048_XL_blog (drubig-photo–fotolia.com)

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Es ist die Zeit der Schoko-Osterhasen, der bunt angemalten Eier und liebevoll dekorierten Kaffeetafeln: Ostern. Der Brauch, Eier zu verstecken und sie dann von Kindern suchen zu lassen, ist eine weitverbreitete christliche Tradition und vom Mittelmeerraum bis nach Mitteleuropa bekannt.

Der Osterhase und die Eiersuche

Doch woher kommt eigentlich die Idee, dass ausgerechnet ein Hase Eier versteckt, damit Kinder sie später suchen können?

Erstmals erwähnt wird der Hase im 17. Jahrhundert vom Mediziner und Botaniker Georg Franck von Franckenau. Seine Erzählung „De ovis paschalibus“ berichtet vom Langohr, der als Eierbote auftaucht und die Eier im Gras und zwischen Hecken versteckt. Die Geschichte beschreibt er mit einem Augenzwinkern als „eine Fabel, die man Simpeln und Kindern aufbindet“ und legt damit den Grundstein für diesen Brauch.

Viele Tiere, eine Mission

Interessant ist, dass sich der Osterhase im Laufe der Zeit durchgesetzt und andere Fabelwesen als Überbringer der Ostereier verdrängt hat. Ursprünglich gab es als Eierlieferanten in der Schweiz auch mal den Kuckuck, in Westfalen den Osterfuchs, in Thüringen den Storch und in Böhmen den Hahn.

Unser Oster-Tipp für Sie

Kreativ und gleichzeitig schön österlich ist die Idee, dass sich der Nachtisch „in Schale wirft“. Verwenden Sie als außergewöhnliche Dessertschälchen doch mal leere und bemalte Eierschalen. Einfach die Schalen mit einer leckeren Sahnecreme füllen und mit Schockoraspeln oder bunten Zuckerstreuseln garnieren.

Übrigens: Zu was Ostern alles inspirieren kann, zeigt ein Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde. Dem Rostocker Zoo gelang mit einem geschmückten Ostereierbaum im Jahre 2007 ein Weltrekord. Die Mitarbeiter dekorierten ihn mit großartigen 76.596 Eiern. Bei solchen weltmeisterlichen Zahlen bleibt uns noch, Ihnen ein schönes, buntes Osterfest zu wünschen!

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