Michael Rosenberger

Hunde – beste Freunde auf vier Pfoten

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15.05.2015 0

Aleksandar Nakic - iStock.com

Ist es Ihnen schon mal aufgefallen? Hunde und ihre Herrchen oder Frauchen ähneln sich oft. Manchmal ähneln sie sich sogar so frappierend, dass man zweimal hinschauen muss. Da hat der Besitzer eines Mopses eine ebenso platte und breite Nase oder das Frauchen eines Windhundes den gleichen langen Hals. Eine nordische Schönheit mit Sommersprossen und langem Haar spaziert neben ihrem hellblonden Retriever. Das ist alles kein Zufall. Auch die Wissenschaft hat mittlerweile festgestellt: Gleich und gleich gesellt sich gern.

Der Charakter ist entscheidend

Die optische Ähnlichkeit ist schön anzusehen und bringt uns zum Schmunzeln. Eine Grundvoraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben ist aber die charakterliche Ähnlichkeit zwischen Mensch und Tier. Sie festigt die emotionale Bindung im Laufe der Zeit.

Gerade bei älteren Menschen kann ein tierischer Mitbewohner die Lücke füllen, die fehlende Partner, Kinder und Freunde hinterlassen. Hier müssen die Bedürfnisse übereinstimmen. Ein junger und aktiver Border Collie passt nicht zu einem Senioren, der nicht mehr gut laufen kann und viel Zeit zu Hause verbringt. Genauso wenig wie eine eher gemütliche Rasse mit einem sehr aktiven und sportlichen Menschen zusammenpasst.

Stimmen die Voraussetzungen?

Bevor man sich für einen Mitbewohner auf vier Pfoten entscheidet, müssen viele Faktoren stimmen. Neben den charakterlichen Eigenschaften sollten sich zukünftige Besitzer folgende Fragen stellen:

  • Bin ich körperlich fit genug, um der Haltung eines Hundes gerecht zu werden?
  • Habe ich mich gut über die Rasse und ihre Bedürfnisse informiert?
  • Kann ich dem Tier ein Umfeld bieten, wo Hundehaltung erlaubt ist und in dem es sich wohlfühlt?
  • Habe ich die Mittel, um die Pflege und medizinische Versorgung, wenn nötig, sicherzustellen?
  • Gibt es in der Nähe meines Wohnumfelds genug Grünflächen oder einen Wald zum „Gassi gehen“?
  • Habe ich andere Personen, die sich in Notfällen oder Urlaub um den Hund kümmern würden?
  • Können Sie eine Hundehaar-Allergie bei sich ausschließen?

Falls Sie die Fragen mit „Ja“ beantworten können, sind Ihre Voraussetzungen schon sehr gut. Ein Hund könnte zu Ihrem besten Freund und ein echtes Familienmitglied werden.

Mehr Lebensfreude im Alter

Das Gefühl des Gebraucht- und Geliebtwerdens ist für ältere Menschen extrem wichtig. Der Umgang mit dem Tier gibt dem Tag eine feste Struktur, man hat Verantwortung, eine Aufgabe und ist im Alltag viel aktiver. Hundehalter kommen mit anderen Menschen zudem schneller ins Gespräch, man lebt intensiver. Darum haben sich allein in Deutschland viele Millionen Menschen für einen Hund entschieden. Und: Bereits in jedem vierten Haushalt ist das Herrchen über 60 Jahre alt. Das spricht dafür, dass Schlappohr und Co. den Senioren gut tun.

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