Michael Rosenberger

Freude im 4/4 –Takt: Heute ist Welttag des Tanzes

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29.04.2015 0

LIF_ON_WelttagTanz_150429_blog (zerbor - fotolia.com)

zerbor - fotolia.com

Im Fernsehen ist es seit Jahren der Hit. Auf Youtube glänzen immer wieder neue Talente mit verrückten Formationen und Heiratswillige werden vor ihrem Trautermin nervös, wenn sie es nicht wirklich können. Gemeint ist das Tanzen. Am 29.04. ist – wie jedes Jahr – der Welttag des Tanzes.

Welttag des Tanzes ist nicht gleich Tanz in den Mai

Damit keine Verwechslungsgefahr entsteht: Der Welttag des Tanzes und der uns geläufige „Tanz in den Mai“ sind zwei verschiedene Dinge und haben nichts miteinander zu tun. Während der Welttag des Tanzes ganz allgemein eine Würdigung der kulturellen Bedeutung des Tanzes durch die UNESCO ist, kommt der uns bekannte Tanz in den Mai von der seit dem Mittelalter bekannten „Walpurgisnacht“ oder der Nacht, in der sich Hexen zu einem Fest treffen, dem „Hexensabbat“. Aber lassen wir den Hexensabbat im dunklen Mittelalter und wenden uns dem heutigen Tanzen zu.

Warum ist der Welttag des Tanzes am 29.04.?

So bekannt wie unser Brauch vom „Tanz in den Mai“ ist der Welttag des Tanzes nicht, obwohl es ihn bereits seit 1982 gibt. Er wurde von einem Komitee des Internationalen Theater Institutes (ITI der UNESCO) angeregt und wird seitdem ganz „taktvoll“ begangen. Seine Intention ist, „den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen.“ Warum es dann ausgerechnet der 29. April ist? Das Datum ist zu Ehren des Geburtstages des französischen Tänzers und Choreografen Jean-Georges Noverre (1727 – 1810) festgelegt worden. Noverre war der Gründer des modernen Ballets und einer der großen Befürworter der Aufklärung im 18. Jahrhundert.

Heute schwingen wir erst einen Tag später, am 30.04., das Tanzbein und tanzen dann ganz traditionell in den Mai.

Standard und Latein

Sprechen wir in unserem Sinne vom Tanzen, meinen wir den sogenannten „Gesellschaftstanz“. Er ist bekanntermaßen in Standardtänze (Walzer, Tango, Wiener Walzer und Quickstep) und lateinamerikanische Tänze (Cha-Cha-Cha, Samba, Rumba und Jive) unterteilt. Mit den Jahren wurde das Tanzprogramm erweitert. Zum Repertoire einer jeden Tanzschule gehören genauso Discofox, Foxtrott, Salsa oder Tango Argentino. Natürlich hatten auch die USA maßgeblichen Einfluss auf den Tanz, weshalb es Breakdance- oder Hip-Hop-Kurse gibt. In manchen Fällen gehen Tanzbewegungen auch in ein sportliches Workout über. „Zumba“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie sich Bewegungen, die ursprünglich dem Tanzen entstammen, in einen schweißtreibenden Sport weiterentwickelt haben.

Wann waren Sie zuletzt in einem Tanzkurs oder haben Ihr Tanzbein geschwungen? Vielleicht ist es eine schöne, beschwingte Möglichkeit, erlebnisreiche Stunden zu verbringen, nette Menschen kennenzulernen und sich im Rhythmus zu bewegen? Probieren Sie es mal wieder aus! Denn wie ein Sprichwort sagt: „Tanzen ist wie Träumen mit den Füßen“.

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