Dr. Marion Steinbach

Goshi und jede Menge neue Bekannte

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08.08.2012 0

Barbara Maubach und Marie Therese Bergk haben eine Gemeinsamkeit: Sie haben sich nach der Pensionierung den Wunsch erfüllt, etwas Neues zu lernen. Während sich Barbara Maubach mit über 60 an der Universität zu Köln als Seniorstudentin eingeschrieben hat, entschied sich die Berlinerin Marie Therese Bergk nach ihrer Pensionierung einen Englisch-Kurs an einem Institut zu belegen. Auf die Idee gebracht hat sie ihr Schwiegersohn. Die Methode am Sprachen-Institut sei ideal für sie – eine Mischung aus Selbststudium mit Büchern oder PC einerseits und Austausch in der Gruppe andererseits: „So kann ich nach meinem Rhythmus lernen, bekomme aber Hilfe, wenn ich sie brauche“, schwärmt Bergk. Gut findet sie auch, dass nur Englisch gesprochen wird. Allerdings räumt die frühere Lehrerin ein: „Das war anfangs schon komisch. Ich habe mich gefragt, wie das denn gehen soll. Ich konnte doch gar kein Englisch und sollte nur Englisch sprechen.“ Überrascht hat sie festgestellt wie gut das doch geht und dass sie sich tatsächlich schnell verständigen und unterhalten konnte.

Marie Therese Bergk lernt Englisch im Institut

Marie Therese Bergk lernt Englisch im Institut

Vielfalt an Mitschülern im Institut

Sowohl die Art des Lernens findet Marie Therese Bergk anregend, als auch den Kontakt mit den vielen unterschiedlichen Menschen im Institut. An einem Kurs nahm beispielsweise ein junger Mann teil, der für seine Ausbildung in der Hotelbranche sein Englisch aufbessern wollte. So lernte Bergk Goshi kennen – eine Variante von Sushi, die wie ein Imbiss mitgenommen werden kann.

Traum von Büchern

Anregend ist auch eine Charakterisierung, die Barbara Maubach benutzt, wenn sie von ihrem Studium schwärmt. Sie erfüllt sich damit den Traum, sich endlich intensiv mit der von ihr geliebten Literatur beschäftigen zu können. Das Lernen fällt Barbara Maubach leicht. Sie hat im Lauf ihres Lebens viel Übersichtswissen zusammen getragen und merkt: „Ich lerne Dinge jetzt in einem ganz neuen Zusammenhang.“

Seniorstudentin Barbara Maubach

Seniorstudentin Barbara Maubach

Nach der Vorlesung gemeinsam ins Café

Doch nicht nur die Inhalte des Studiums empfindet sie als Bereicherung, sondern auch den Austausch mit den anderen Studierenden. „Ich habe an der Uni so viele anregende Menschen kennen gelernt. Wir gehen nach der Veranstaltung manchmal zusammen ins Cafe Krümel und schwatzen dort weiter. Der Kontakt hat sogar schon einen privat-persönlichen Charakter bekommen.“ Dass sie an der Uni Menschen treffen würde, mit denen sie einen solchen Austausch pflegen würde, hatte Barbara Maubach selbst nicht vermutet: „Es ist großartig, auf diese Weise neue Kontakte zu knüpfen, obwohl man nicht mehr jung ist.“

 

 

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