Corinna Vattersen

Freiwillige Hilfe in der Freizeit

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03.07.2012 0

Was heißt das eigentlich, ehrenamtlich/freiwillig tätig zu sein? Mit ein wenig geschenkter Zeit kann man viel bewegen. Ob in der Seniorenhilfe, in der Jugendhilfe, im Umweltschutz, im Tierschutz usw. Es gibt ganz viele Bereiche, in denen Hilfe benötigt wird. Man kann über ein Ehrenamt etwas zu einer Sache beitragen, die einem persönlich wichtig ist und hinter der man voll und ganz steht. Es ist nicht wichtig, in welchem Bereich man sich engagiert, sondern nur, dass man es tut.

2011 wurde zum Jahr des Ehrenamtes erklärt. Immerhin 23 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland in ihrer Freizeit freiwillig und unentgeltlich. Das fängt bei der Hausaufgabenhilfe für Kinder und Jugendliche an, die in unserer leider nur nach Leistung ausgerichteten Gesellschaft immer wichtiger wird. Auch unsere Umwelt braucht die Aktivisten, die sich in ihrer Freizeit für den Schutz unseres Klimas und unserer Tierwelt einsetzen. Die Seniorenhilfe ist ein ebenfalls sehr wichtiger Bereich, denn wir werden alle immer älter und jeder von uns kann irgendwann einmal in die Lage kommen, dass er die Hilfe anderer Menschen benötigt.

Man kann mit Greenpeace Walfänger stoppen oder für den WWF in den Regenwald reisen, um bedrohte Tierarten zu retten. Es  müssen aber nicht immer die ganz großen Einsätze sein, die man im Fernsehen oder in der Zeitung sieht, man kann auch im Kleinen tätig sein. Gerade bei dem heutigen Leistungsdruck, unter dem wir alle im Beruf stehen, braucht man einen sinnvollen Ausgleich in der Freizeit. Man kann z. B. sein Hobby mit einem Ehrenamt verbinden. Sie sind begeisterter Fußballer? Warum nicht eine Kinder- oder Jugendmannschaft trainieren?! Sie sind ein großer Tierfreund? Warum nicht ein Tierheim unterstützen, indem man am Wochenende mit den dort „einsitzenden“ Hunden spazieren geht?! In Ihrer Nachbarschaft gibt es ältere Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind? Warum nicht einmal die Woche für diese Menschen einkaufen gehen?!  Sie haben in Ihrer Nachbarschaft eine alleinerziehende Mutter/alleinerziehenden Vater, bei denen Zeit absolute Mangelware ist? Vielleicht können Sie hier als „Leih-Oma/-Opa“ fungieren?

Dies sind nur ein paar Beispiele, wie man in seiner Freizeit helfen kann, egal wie alt man ist. Man kann in seiner Nachbarschaft die Augen offen halten oder aber sich im Internet über Freiwilligenagenturen und Ehrenamtsdatenbanken informieren. In diesem Sinne erinnere ich mich gerne an das folgende Zitat „Alles was Du tust, kommt irgendwann, irgendwie und irgendwo einmal zu Dir zurück.“ (Quelle: unbekannt)!

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