Jona Göttsche

Die Fastenzeit – Zeit des freiwilligen Verzichts

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17.02.2015 0

iStock_000045459898 (© Magobert - istock.com)

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Mit dem Ende der Karnevalszeit steht sie wieder an: die Fastenzeit. Aschermittwoch beginnend, verzichten viele Menschen für die folgenden 40 Tage bis zum Samstag vor Ostern auf die verschiedensten Dinge.

Ihre Wurzeln hat unsere Fastenzeit in der Religion. Sie beschreibt den Zeitraum von 40 Tagen des Fastens und Betens als Vorbereitung auf das Osterfest. Die Festlegung auf 40 Tage bezieht sich dabei auf das biblische Ereignis, dass Jesus in der Wüste für 40 Tage und 40 Nächte gefastet hat.

Heute hat sich die Bedeutung des Fastens gewandelt. Die Mehrheit der Menschen, die dem Fasten nachgehen, tut dies nicht aus religiösen Gründen, sondern verbindet andere Motive damit.

Zum einen kann man durch das Fasten seinem Körper Gutes tun. Viele nutzen diese Zeit, um bewusst abzunehmen oder durch den Verzicht auf beispielsweise Alkohol, Chips und Süßigkeiten mehr auf seine Ernährung zu achten.

Zum anderen kann man in der Fastenzeit gerade durch den bewussten Verzicht seinen eigenen Willen prüfen – und wenn man die Fastenzeit erfolgreich meistert, dadurch auch stärken. Dabei steht nicht der Gegenstand des Fastens im Vordergrund, sondern ganz allgemein der Verzicht auf liebgewonnene Dinge. Natürlich können dies auch die Süßigkeiten sein, die man in der Fastenzeit im Wohnzimmerschrank einschließt. Es können aber auch ganz andere Dinge sein, auf die man verzichtet, wie zum Beispiel Fernsehen oder Computer-Spiele.

Der Verzicht tut nicht nur dem Körper und der Seele gut, sondern schärft auch das Bewusstsein für die Dinge, ohne die man in der Fastenzeit auskommen konnte. Man lernt, sie wieder zu schätzen und zu achten. Zudem bietet die Fastenzeit eine gute Möglichkeit, Alternativen auszuprobieren, die man normalerweise nicht nutzt. So kann man nachmittags auf den Kuchen verzichten und stattdessen lieber zum Apfel greifen. Oder einfach mal den üblichen Fernsehabend gegen die Lektüre eines guten Buches tauschen.

Probieren Sie es einmal aus! Sie werden überrascht sein, wie gut es tut, für einen bestimmten Zeitraum auf gewisse Dinge zu verzichten! Schreiben Sie uns und berichten darüber, worauf Sie in diesem Jahr in der Fastenzeit verzichten und wie es Ihnen dabei ergeht! Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

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