Dr. Marion Steinbach

Sozial Reisen – ein Trend für Reisende und Gastgeber

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08.05.2015 0

shutterstock_192602411_LIF_Blog (Poprotskiy Alexey - shutterstock.com)

Poprotskiy Alexey - shutterstock.com

Auf Reisen möchten Sie nette Menschen kennenlernen? Sie wünschen sich Insidertipps, damit Sie die schönsten Ecken entdecken? Und obendrein auch nicht zu viel Geld ausgeben? Dann ist für Sie soziales Reisen die perfekte Alternative zum Hotel. Denn beim sogenannten „Social Travelling“ übernachten Sie in Privatquartieren. Das kann die Gästecouch sein, ein einzelnes Zimmer, eine Einliegerwohnung oder aber auch ein Haus.

Wie funktioniert soziales Reisen?

Vermietet werden die Unterkünfte von Privatpersonen, meist für kleines Geld. Manchmal überlassen die Gastgeber den Besuchern das Zimmer auch umsonst, weil sie selbst Freude an den Kontakten mit Menschen aus anderen Regionen oder Ländern haben. Soziales Reisen ist also auch für all jene attraktiv, die nicht mit einer üppigen Reisekasse ausgestattet sind. Eine barrierefreie Reiseplanung ist ebenfalls möglich. Mittels der Filterfunktion, die spezielle Anforderungen und Wünsche berücksichtigt, können beispielsweise rollstuhlgerechte Angebote ausgewählt und so ein barrierefreier Urlaub geplant werden.

Durch die soziale Komponente ist der Trend für Alleinreisende ideal. Statt einsam auf einem Hotelzimmer sitzen Sie – wenn Sie mögen – bei Ihrem Gastgeber am Wohnzimmertisch und freuen sich über die Geselligkeit und den Austausch mit Einheimischen.

Ob die Chemie zwischen Gast und Gastgeber stimmt, kann man im Vorfeld schon prüfen. Denn der Gastgeber stellt die Unterkunft und sich selbst mit Bild und den wichtigsten Eckdaten vor. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Gastgeber vorab zu kontaktieren. Dennoch sollten Sie, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, die Bewertungen prüfen, die andere Besucher über die Unterkunft geschrieben haben.

Gäste bei mir zu Hause

Soziales Reisen funktioniert natürlich auch umgekehrt. Wenn Sie also Interesse daran haben, Reisende für eine kurze Zeit in Ihr Haus oder Wohnung aufzunehmen und neue Leute kennenzulernen, können Sie selbstverständlich auch Gastgeber werden. Zudem ist es kinderleicht: Ein Profil ist schnell und einfach auf dem gewählten Portal erstellt, dann noch Fotos von dem Zimmer machen, das Sie vermieten möchten und mit einer aussagekräftigen Beschreibung veröffentlichen. Schon kann’s losgehen.

Und die Kosten?

Kosten entstehen dem Gastgeber keine, die Gebühren für die Vermittlung trägt der Gast. Die Abrechnung ist auch problemlos, da Gäste im Voraus an den Vermittler zahlen und dieser das Geld nach Check-in an den Gastgeber überweist. Eine sichere Sache für beide Seiten. Und keine Sorge – Sie selbst entscheiden, welchen Besucher Sie in Ihrem Haus begrüßen möchten. Der Reisende „bewirbt“ sich quasi mit einer Anfrage bei Ihnen und Sie entscheiden, ob Sie in dem angegebenen Zeitraum den Bewerber aufnehmen möchten oder nicht.

Zu den beliebtesten Online-Portalen, die Unterkünfte vermitteln, gehören Wimdu und Airbnb. Die Auswahl in beiden Portalen ist umfangreich und erstreckt sich von Unterkünften in Großstädten über solche auf dem Land bis hin zu Zimmern oder Apartments am Meer und in den Bergen.

Sind Sie bereits auf diese Art gereist und haben schöne Geschichten und Erfahrungen zu berichten? Teilen Sie uns diese mit. Wir freuen uns auf Ihre Story.

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