Dr. Marion Steinbach

Lieferservice – ein Trend macht sich breit

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08.01.2014 0

Lieferdienst (© Lifta)

© Lifta

Senioren und berufstätige Mütter, Schichtarbeiter oder gestresste Manager – sie alle schätzen die Hauptvorteile des Lieferservice: Zeitersparnis und Bequemlichkeit: „Ich mag nicht durch die Geschäfte laufen, mir mühsam alles zusammen suchen, was ich brauche und dann nach Hause schleppen“, erläutert Rüdiger Hofstadt, der sich die Lebensmittel von seinem kleinen Supermarkt anliefern lässt.

Die Vielfalt kommt ins Haus

Bei Marlies Bachem war eine Knie-Operation der Auslöser dafür, dass sie Fan des Lieferservice wurde: „Ich konnte wochenlang nicht aus dem Haus gehen, wollte mich aber unbedingt weiterhin gesund mit frischen Produkten ernähren.“ Die Lösung: Das Gemüse-Abo vom Bioladen. Jede Woche liefert er ihr saisonales Obst und Gemüse aus der Region. Neben den Höfen und Bioläden vor Ort gibt es auch große Versandhändler von Biogemüse, wie BringMirBio. Andere Lebensmittelservices haben einen Bioanteil wie Hello Fresh, liefern saisonale und regionale Produkte wie KommtEssen oder werben mit einfachen Rezepten wie Kochzauber. Die Gerichte sind abwechslungsreich – und damit auch die gesamte Ernährung. Denn: Sind die Lebensmittel erst mal im Haus, probiert man sie auch aus.

Mit Sicherheit nach Hause

Ist es im Winter morgens zu ungemütlich, um zum Bäcker zu gehen, bieten Frühstücksdienste Abhilfe: Morgengold, Brötchen-Express24 oder der Brötchenbursche liefern frische Brötchen, Croissants, Brot oder Gebäck. Machen Eis und Schnee das Einkaufen riskant, liefern verschiedene Dienste auch das Mittagessen: Malteser, Johanniter oder auch der Menüservices vor Ort. Wer in Ihrer Region Mittagessen liefert, erfahren Sie über die Apetito. Hilfe bei der Entscheidung, welchen der Anbieter Sie wählen sollten, gibt Ihnen die Checkliste des VerbraucherService Bayern.

Immer mehr Service für anspruchsvolle Kunden

Natürlich ist der Lieferservice in die Wohnung keine Erfindung des 21. Jahrhunderts. Bei vielen Produkten ist es selbstverständlich, dass sie ins Haus gebracht werden, wie Möbel und die Zeitung. Und auch viele Apotheken bieten diesen Service gerade bei älteren Kunden schon seit längerem an. Wurde Fleurop früher nur für Omas Geburtstagsstrauß geordert, kann man sich heute mit Blumen-Abos, die ins Haus kommen, selbst eine Freude machen. Auch Damen- und Herrenausstatter stellen sich auf die veränderten Bedürfnisse ein und bringen Stammkunden die Waren nach Hause. Statt in engen Kabinen können sie in aller Ruhe zu Hause anprobieren und gleich prüfen, ob die Farbe des neuen Blazers zum Muster des Rocks passt. Mobile Friseure kommen mit dem Köfferchen ins Haus und machen den Kunden die Haare.

Vor allem unter den älteren Kunden schätzen nicht nur den komfortablen Lieferservice, sondern auch die individuelle Beratung und die Möglichkeit, die Produkte zu testen. Zu den ersten, die dieses Konzept umsetzten, gehört die vor mehr als 125 Jahren gegründete Kosmetikfirma Avon. Seit über 70 Jahren bringen HAKA-Beraterinnen Reinigungsprodukte ins Haus. Mit der rasanten Verbreitung des Internets haben diese Services nochmals ungeahnte Entwicklungsmöglichkeiten erhalten. Hier können sich die Kunden in aller Ruhe informieren und auswählen und – zumeist bares Geld sparen. Ein guter Grund mehr, die dunkle Jahreszeit zum Anlass zu nehmen, um sich vom Lieferservice verwöhnen zu lassen.

 

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