Dr. Marion Steinbach

Frühjahrsputz für die Wände

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01.03.2013 0

Sofasammlung - 12 Sofadesigns (© virtua73 - Fotolia.com)

© virtua73 - Fotolia.com

Farben wirken auf die Psyche und beeinflussen das Wohlbefinden. Nutzen Sie dieses Potenzial auch in Ihrer Wohnung und geben Sie ihr einen frischen Frühjahrsanstrich. So gewinnen Sie ein neues Wohngefühl und ganz nebenbei mehr Lebensfreude. Denn das Umgestalten der Wohnung wirkt sich positiv auf das Lebensgefühl aus. Lassen Sie sich von unseren Ideen und Vorschlägen inspirieren.

So wirken Farben

Wenn Sie Licht, Helligkeit und Heiterkeit in Ihre Wohnung bringen wollen, sollten Sie Pastelltöne wählen. Kräftige Farben verbreiten Wärme und sind besonders gut geeignet für kommunikative Räume wie Esszimmer und Küche. Warme Farben wie Erd- und Rottöne sind ideal für Räume, die man abends nutzt, wie das Schlafzimmer, kühle Farben dagegen eignen sich besonders gut für kreative Räume wie das Arbeitszimmer.

Bedenken Sie bei der Wahl der Farbe auch die Wirkung auf die Raumproportionen: Blau und Grün lassen einen Raum weiter erscheinen, orange und rot machen ihn kleiner.

Erst testen und wirken lassen

Bevor Sie loslegen, sollten Sie sich ein großes Stück Papier, am besten eine Bahn Tapete besorgen und in der gewünschten Farbe streichen. Heften Sie das Papier dann an die Wand, die Sie streichen wollen und lassen Sie es ein paar Tage wirken – auch zu den unterschiedlichen Tageszeiten. Gefällt Ihnen der Farbton und entfaltet er die gewünschte Wirkung, können Sie loslegen.

Starke Wirkung durch kräftige Farben

Kräftige Farben brauchen optische Ruheräume. Die schaffen Sie beispielsweise durch gerade Linien und weiße Flächen. Allerdings:  Möchten Sie mehrere Farbtöne aus einer Farbfamilie kombinieren, sollten Sie wirklich den ganzen Raum in diesen Farben streichen und auch bei der Einrichtung in diesem Farbspektrum bleiben. So wirkt der Raum trotz verschiedener Nuancen harmonisch. Brüche durch weiße Wände würden hier nur stören.

Dunkel oder hell?

Sie fürchten, dass dunkle Wände zu düster wirken? Dann akzentuieren Sie den Raum doch, indem Sie einzelne helle Lichtblicke setzen: Stellen Sie vor eine dunkelgrüne Wand eine große gelbe Vase. Wählen Sie ganz bewusst Kontrastfarben oder Komplementärfarben, z.B. blau und orange, grün und rot.

Sie möchten Ihre Wohnung gerne in Pastelltönen streichen, möchten aber nicht, dass es allzu süßlich und verspielt aussieht? Dann kombinieren Sie die Pastelltöne mit weiß, mit dunklen Tönen oder mit grau. Hierzu reicht auch ein graues Sofa oder ein dunkler Teppich. Schon wirkt die pastellfarbene Wand „erwachsen“.

Farbenmeer oder Farbtupfer

Mutige können ganze Zimmer in Farbe tauchen. Wollen Sie die Wirkung lieber erst einmal antesten, reicht es, wenn Sie eine einzelne Wand farbig streichen und zusätzlich einzelne Farbtupfer setzen durch Kissen, Vasen oder Teppiche.  Durch eine oder zwei farbig gestrichene Wände können Sie optische Nischen schaffen. So lässt sich die Arbeitsecke im Schlafzimmer ebenso abtrennen wie der Essbereich im Wohnzimmer.

Ist Ihnen das zu bunt, dann setzen Sie doch nur farbige Akzente: Streichen Sie Heizkörper, das Treppengeländer, Türen oder Fußleisten in Ihrer Lieblingsfarbe. Auch Regale erhalten einen ganz anderen Charakter, wenn ihre Innenseiten farbig gestrichen sind. Wenn Sie genau das Gegenteil erreichen und beispielsweise den Heizkörper zurücktreten lassen wollen, dann streichen Sie ihn in der gleichen Farbe wie die Wand. Auch Steckdosen und Lichtschalter können Sie auf diese Weise „verschwinden“ lassen.

Daran sollten Sie denken

Heikel ist der Anstrich von Decken. Streichen Sie diese nur dann, wenn Sie in einem Altbau mit hohen Wänden wohnen. Farbige Decken drücken – es sei denn, Sie wählen einen zarten Eierschalen- oder Gelbton.

Achten Sie bei der Wal der Farbe auf Prüfsiegel wie „Der Blaue Engel“. Diese Farben enthalten weniger Lösemittel.

Und wenn Sie schon einmal dabei sind: Nutzen Sie die Gelegenheit zum Ausmisten. Weniger Besitz macht das Leben leichter. Und in der Wohnung wirken die wenigen verbleibenden Teile viel intensiver.

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